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Newsletter 5. Februar 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Massnahmen zur Integration verhaltensauffälliger Kinder

Bei der Verbesserung der Angebote für die Beschulung und Förderung von Kindern mit einer Verhaltensauffälligkeit, besteht nach Einschätzung des Regierungsrat Handlungsbedarf. Das ist seiner schriftlichen Stellungnahme zu einer Motion aus dem Grossen Rat zu entnehmen, in der eine «Entlastung der Lernsituation durch genügend qualifiziertes Personal sowie angepasste Raum- und/oder Klassengrössen» sowie weitere «ergänzende Massnahmen zur Umsetzung des Auftrages der integrativen Schule» gefordert werden. Eine Reihe solcher Massnahmen sei bereits in Planung, doch für deren Umsetzung brauche es etwas Zeit. Der Regierungsrat beantragt deshalb dem Parlament, ihm die Motion zur Erfüllung innert zwei Jahren zu überweisen.     
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«Das Zentrum für Brückenangebote ist als Institution unverzichtbar»
Das Zentrum für Brückenangebote (ZBA) nehme eine wichtige Scharnierfunktion zwischen der Volksschule und der Sekundarstufe II ein und sei deshalb als Institution unverzichtbar. Das schreibt der Regierungsrat auf einen Anzug, in dem eine Stärkung des ZBA verlangt wird. Die darin geforderte Festlegung maximaler Klassengrössen oder die Genehmigung standardisierter Lehrpläne durch den Erziehungsrat brauche es angesichts des guten Leistungsausweises der Schule nicht. Dem ZBA stünden bereits genügend Ressourcen zur Verfügung, «um seinen Auftrag vollumfänglich und professionell erfüllen zu können». 
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Neue Datenbank mit den kantonalen Präventionsangeboten auf edubs
Eine Übersicht zu den Präventionsangeboten, die Lehr- und Fachpersonen bei Bedarf zur Verfügung stehen, ist neu in Form einer Datenbank auf dem edubs-Bildungsserver aufgeschaltet. Sämtliche obligatorischen und ergänzenden Angebote sind auf diesem Weg einfach zu finden. Die Programme, die von dem Sexualaufklärungs-Angebot «Achtung Liebe» über Ernährungstipps und Gewaltpräventionsangebote der Polizei bis hin zur zahnmedizinischen Prophylaxe reichen, lassen sich in der Datenbank nach diversen Kriterien wie Thema oder Schulstufe  filtern.
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PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
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«Mensch du hast Recht(e)» ab dem 2. März in der Sek Leonhard
Was heisst es, tolerant zu sein? Wann ist jemand rassistisch? Welche Rechte haben Jugendliche? Die Wanderausstellung «Mensch, du hast Recht(e)» zu Demokratie, Menschenrechten und Datenschutz ist vom 2. bis 11. März 2021 in der Sekundarschule Leonhard für interessierte Klassen zugänglich. Eine Anmeldung für Klassenbesuche ist ab dem 8. Februar möglich. Am 1. März findet eine Einführung für Lehrpersonen statt. 
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TIPP DER WOCHE
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Zur Anlegung von Schulgärten gibt es neu ein kantonales Konzept
Haben Sie sich auch schon überlegt, zusammen mit Schülerinnen und Schülern einen Schulgarten anzulegen? Mittlerweile gibt es auch in Basel verschiedene staatliche und private Stellen, die Schulen dabei unterstützen. Im Austausch mit der Stadtgärtnerei hat die Fachstelle Pädagogik ein Konzept erarbeitet, wie Schulleitungen und Lehrpersonen der Primar-und Sekundarstufe I bei der Einrichtung und Bewirtschaftung von Schulgärten vorgehen sollten. Schulgärten können als Lernorte ausserhalb des Schulzimmers ein attraktiver Baustein bei der praktischen Umsetzung der Lernziele im Lehrplan 21 sein und werden deshalb vom Kanton auf Gesuch hin auch finanziell unterstützt. Das Konzept zur Förderung von Schulgärten ist online im Handbuch Bildung zu finden.
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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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«Im Lockdown haben viele Kinder Lebenskompetenzen erworben»

Niemand rede darüber, dass Corona auch positive Seiten habe, sagt Margrit Stamm (Bild) in einem Interview in der Sonntagszeitung, in dem die Erziehungswissenschafterin ausführlich auf die (natürlich mehrheitlich negativen) Folgen von Schulschliessungen eingeht. Im Lockdown hätten Kinder viele Lebenskompetenzen erworben: «Sie haben gesehen: Aha, meine Eltern müssen daheim arbeiten, sie haben jetzt keine Zeit für mich, ich darf sie nicht stören». Durch Corona hätten Kinder lernen müssen, dass sie nicht immer im Zentrum stehen, dass sich nicht alles um sie dreht und sie sich zurücknehmen müssen: «Sie mussten lernen, sich selber zu beschäftigen und mit Langeweile umzugehen»  
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Baselland stimmt über kantonale Umsetzung des «Lehrplan 21» ab 

Am 7. März stimmt das Baselbieter Stimmvolk ein weiteres Mal über eine Initiative der «Starken Schule beider Basel» ab. Eine Vorschau der baz erläutert die Hintergründe der Initiative, die eine Reduktion «der gigantischen und unerfüllbaren Anzahl von 3500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass» fordert. Hinter der Initiative steckt ein Streit, ob der Bildungsrat bei der Erarbeitung der kantonalen Lehrpläne auf Basis des «Lehrplan 21» den Volkswillen korrekt umsetzt. Eine grosse Mehrheit des Landrats vertrat bei der Vorberatung der Initiative die Meinung, es brauche bei diesem laufenden Prozess nun keine weitere Einmischung der Politik mehr. 
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«Ein einmaliges Phänomen in der Schweizer Berufsbildung» 
Ein Jahr lang keine normale Ausbildung machen zu können, sei ein einmaliges Phänomen in der Schweizer Berufsbildung. Das erklärt Ursula Renold, Professorin für Bildungssysteme an der ETH in einem Artikel in der NZZ zu den Auswirkungen der Homeoffice-Pflicht auf die Berufsbildung. Auch mit bestem Willen könnten viele Lernende nicht mehr allen Stoff aufholen, den sie verpasst haben. Auch wenn die Jugend-Arbeitslosigkeit noch kaum angestiegen ist, könnte die Corona-Krise nachhaltig Auswirkungen auf den Berufseinstieg in einigen Branchen haben. Gemäss NZZ-Bericht ist etwa schon jetzt feststellbar, dass Jugendliche seit der Pandemie weniger daran interessiert sind, einen Beruf in der Hotellerie oder dem Gastgewerbe zu erlernen. 
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Kindergärten von Riehen und Bettingen platzen aus allen Nähten
Allein in den ersten zwei Monaten nach den Sommerferien mussten wegen des Zuzugs junger Familien 17 Kinder mehr in den Kindergärten von Riehen und Bettingen untergebracht werden. Obwohl ein zusätzlicher Kindergarten eröffnet wurde, sind deshalb zurzeit einige der 23 Kindergärten überfüllt. Gemäss einem Bericht der bz sitzen gegenwärtig statt wie vorgesehen 20 bis zu 25 Kinder in einer Klasse. Gerade in Corona-Zeiten ist diese räumliche Enge ein Problem, das die Gemeinden durch Anmietung zusätzlicher Räume zu lösen versuchen. Weil im Sommer nochmals mit einem Wachstum zu rechnen ist, versuchen die Landgemeinden durch Planung weiterer Kindergärten zu vermeiden, dass das Gleiche im neuen Schuljahr nochmals passiert.
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UND DANN AUCH DAS NOCH...
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Schulschliessungen bedeuten vielerorts nicht nur weniger Bildung, sondern auch Hunger

Die Schulschliessungen in der Coronakrise bedrohen in vielen Ländern der Welt nicht nur die Bildungschancen, sondern auch die Ernährung von Kindern. Für viele Kinder ist eine nahrhafte Mahlzeit in der Schule das einzige, was sie den ganzen Tag zu essen bekommen. Eine Reportage des «Tagesanzeiger» zeigt, was für verherrende Langzeitfolgen die Schliessung von Schulen in ärmeren Regionen in Afrika nach sich ziehen. Bisher haben gemäss einem Bericht von Unicef und dem Welternährungsprogramm wegen der Corona-Pandemie 370 Millionen Kinder in aller Welt rund 39 Milliarden Mahlzeiten weniger bekommen. 
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