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Newsletter 26. März 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Startschuss zur Totalrevision der Bildungsgesetzgebung 

Nach fast einem Jahrhundert soll die kantonale Bildungsgesetzgebung bis ins Jahr 2024 erstmals wieder einer Totalrevision unterzogen werden. Dafür hat Departementsvorsteher Conradin Cramer eine Projektorganisation unter Leitung des Rechtsdiensts eingesetzt. Diese hat den Auftrag, Vorschläge zu erarbeiten, wie die teils veraltete Begrifflichkeit angepasst, Lücken gefüllt und die Systematik an die aktuellen Verhältnisse im Basler Bildungswesen angepasst werden sollen. Es gehe explizit nicht darum, eine weitere Schulreform aufzugleisen, betont der Vorsteher des Erziehungsdepartements im Interview mit dem Basler Schulblatt. Ziel sei es vielmehr, auf gesetzlicher Ebene so aufzuräumen, dass die neuen Bestimmungen auch auf vom Gesetz her dem fortschrittlichen Anspruch des Kantons in vielen pädagogischen Bereichen genügen.  Mehr

Kostenlose Ausleihe von Lärm- und Luftampeln für den Unterricht
Ein gutes Raumklima mit frischer Luft und wenig Lärm ist eine wichtige Voraussetzung, um sich in der Schule wohlzufühlen und konzentriert lernen zu können. Dafür können beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst kostenlos Lärm- und Luftampeln ausgeliehen werden. Zum Luftampel-Koffer gehört auch ein Merkblatt, in dem erklärt wird, wie die Kohlendioxid-Konzentration gemessen werden kann. Ein hoher Kohlendioxid-Gehalt in der Raumluft kann zu Kopfschmerzen, Atemnot oder Konzentrationschwierigkeiten führen. Mit der Lärmampel, die sich für alle Schulstufen ab Kindergarten eignet und einfach zu handhaben ist, wird der Lärmpegel im Unterricht mit den bekannten Symbolen rot, gelb und grün sichtbar gemacht. 
Aktualisierte Lehrmittellisten für die Volksschulen sind online   
Der Erziehungsrat hat die Lehrmittel-Listen für das nächste Schuljahr bewilligt. In diesen Listen sind - getrennt nach Kindergarten, Primar- und Sekundarschule - alle Lehrmittel aufgeführt, die an Basler Schulen im Unterricht eingesetzt und bei der Materialzentrale bestellt werden können. Für jedes Fach sind in den Listen auf dem edubs-Bildungsserver die Lehrmittel in drei Kategorien eingeteilt: Neben zwingend vorgeschriebenen gibt es auch «alternativ-obligatorische» Lehrmittel, bei denen eine Lehrperson wählen kann, ob sie dieses oder ein alternatives Lehrmittel «unterrichtsleitend» einsetzen will. Zudem sind auf den Listen auch alle fakultativen Lehrmittel aufgeführt, die nach fachlicher Prüfung für den ergänzenden Einsatz zugelassen sind. Mehr
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
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Lesewoche an den Schulen statt eines Besuchs auf dem Bücherschiff

Als Ersatz für die Veranstaltungen rund um das abgesagte Bücherschiff findet an den basler Schulen vom 7. bis 11. Juni 2021 eine Bücherschiff-Lesewoche statt. Sechs Autorinnen und Autoren besuchen Kinder und Jugendliche in den Klassenzimmern: Regi Widmer, Corinne Schroff, Frank Kaufmann, Eymard Toledo, Katharina Tanner und Stephan Sigg. Anmeldungen sind ab dem 19. April via eine Online-Plattform möglich.
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TIPP DER WOCHE
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Allein im Museum oder auf Entdeckungsstour durch Basel

Das Schweizerische Architekturmuseum hat sich wegen der geltenden Schutzbestimmungen beim kostenloses Vermittlungsprogramm für Schulen etwas einfallen lassen: Während der Ausstellung «Access for all», die bis zum 15. August am Steinberg 7 zu sehen ist, erhalten Schulklassen, Gelegenheit, auch ausserhalb der Öffnungszeiten Führungen und Workshops im Museum zu buchen. Sie geniessen dadurch das Privileg, allein im Museum zu sein. Zudem laden Outdoor-Touren dazu ein, interessante architektonische Interventionen unter kundiger Führung zu entdecken. Eine Fusstour etwa führt zu den Gebäuden rund um das Theater und für die Sekundarstufe II hat das Museum eine geführte Rundfahrt auf dem Velo entlang des Rheins bis zum Hafen im Vermittlungsprogramm.  Mehr
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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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Viele Kitas kämpfen wegen Einnahmeverlusten ums Überleben  
Sechs von zehn Kitas, die an einer (primär auf die Situation in Zürich konzentrierten) Befragung des Krippenverbandes Kibesuisse teilgenommen haben, verzeichnen 2020 einen finanziellen Verlust. Zugleich hat sich die psychische Verfassung der Angestellten verschlechtert und die Zahl der Eltern, die ihr Kind in eine Kita schicken wollen, geht zurück. Eine Kibesuisse-Sprecherin äussert deshalb gegenüber dem «Tagesanzeiger» die Befürchtung, dass mittel- bis langfristig einige Kitas verschwinden werden, weil viele Familien unter dem Eindruck von Corona ihre Kinderbetreuung anders organisieren. 
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Zürich legt Mindeststandards für den Fernunterricht fest
Nach einer Evaluation der Erfahrungen mit dem Fernunterricht wurden in der Stadt Zürich Minimalstandards für den künftigen Umgang mit solchen Situationen definiert. Lehrpersonen müssen künftig in Zürich grundsätzlich immer in der Lage sein, für zwei Wochen auf Fernunterricht umzustellen - auch kurzfristig. Zudem müssen sie sich in dieser Zeit mindestens zweimal pro Woche mit jedem Schulkind einzeln per Video oder Telefon austauschen. Dabei gehe es darum zu spüren, wie es dem Kind geht, wie es mit dem Lernen zurechtkommt und wo allenfalls der Schuh drückt, heisst es in einem Bericht der NZZ.  
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«Ausbildungsoffensive» als Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative
Bis ins Jahr 2030 braucht es gemäss dem  «Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner» (SBK) in der Schweiz 65'000 Pflegende zusätzlich. Weil die Ausbildungszahlen dafür aber viel zu tief sind, hat der SBK die sogenannte Pflegeinitiative lanciert. Diese fordert unter anderem eine selbstständige Verrechnung von Pflegeleistungen an die Krankenkassen. Nach hartem Ringen haben sich National- und Ständerat auf einen Gegenvorschlag geeinigt. Dieser würde Bund und Kantone verpflichten, rund eine Millarde Franken zusätzlich in eine «Ausbildungsinitiative» zu investieren. Als Ausgleich zu den tiefen Löhne während der Ausbildung sollen damit beispielsweise Beiträge an die Lebenshaltungskosten geleistet werden. 
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Jugendliche leiden unter depressiven Symptomen und Perspektivelosigkeit  
Manche schlafen schlecht, andere fühlen sich antriebslos und unmotiviert. Auch Studierenden setzt der unfreiwillige Fernunterricht mittlerweile stark zu. Bei einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, an der über 3500 Studierende teilgenommen haben, gab fast fast ein Drittel an, unter depressiven Symptomen zu leiden. Bei Frauen liegt der Wert mit 31 Prozent dabei einiges höher als bei den Männern mit 25 Prozent. Wie stark auch junge Leute aus sozial weniger privilegierten Milieus unter der Perspektivelosigkeit während der nicht enden wollenden Pandemie leiden, zeigt eindrücklich eine Reportage, für die das «Magazin» von Tamedia ein paar Tage mit Zürcher Jugendlichen im «Grand Hotel Abgrund» unterwegs war.  
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UND DANN AUCH DAS NOCH...
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Deutsche Studie zur digitalen Medienkompetenz kommt zu ernüchternden Schlüssen

Wie gut können Menschen, die Zuverlässigkeit von Quellen im Internet beurteilen? Und wie weit sind sie fähig, Werbung, Fake-News und Kommentare zu erkennen und zu unterscheiden? Die Ergebnisse repräsentativer Online-Tests, die von einer deutschen Stiftung zu dieser Thematik  erhoben wurden, sind einigermassen ernüchternd und lassen sich tendentiell wohl auch auf die Schweiz übertragen: In fast allen getesteten Bereichen schnitten die knapp 5000 Teilnehmenden ab 18 Jahren nämlich mittelmässig bis schlecht ab. Fast die Hälfte liege «im Bereich der (sehr) geringen digitalen Nachrichten- und Informationskompetenz» ist in einem Bericht des «Spiegel» zu den Erkenntnissen der Studie zu lesen.
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