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Newsletter 16. April 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Bestehender Schulraum reicht, um Mehrbedarf zu decken

Der vorhandene Schulraum sei ausreichend, um im nächsten Schuljahr die zu erwartenden zusätzlichen Klassen aufzunehmen. Das schreibt  der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation zu diesem Thema aus dem Grossen Rat. Zusätzliche provisorische Lösungen mit temporären Schulbauten (Bild) seien deshalb aktuell keine geplant. An den Primarschulen geht der Kanton davon aus, dass acht bis neun Klassen mehr in den bestehenden Schulräumen Platz finden und an den Sekundarschulen geht man davon aus, elf zusätzliche Klassen durch Verdichtung unterbringen zu können. Bei den Kindergärten werden in den Einzugsgebieten der Primarstufen Kleinhüningen, Schoren und Sevogel drei neue Kindergärten eröffnet. Im Gegenzug ist allerdings davon auszugehen, dass in anderen Stadteilen einige Kindergartenklassen wegen rückläufiger Kinderzahlen geschlossen werden können.  Mehr
Basler Berufsfachschule wird Opfer eines Hackerangriffs
Nach den Osterfeiertagen sind die Server der Allgemeinen Gewerbeschule Basel (AGS) von Profis mit Ransomware gehackt worden. Weil vermutlich jemand einen Mail-Anhang mit einem sogenannten «Erpressungstrojaner» geöffnet hat, konnte auf keinerlei Daten mehr zugegriffen werden. Um den Schulbeginn am Montag zu gewährleisten, wurde ein temporäres WLAN-Netz aufgeschaltet, das Rechenzentrum isoliert und die Hostsysteme komplett heruntergefahren. Da auch der Mailverkehr betroffen war, mussten die Lernenden per Post informiert werden. Das Erziehungsdepartement hat wegen des Angriffs Anzeige gegen Unbekannt eingereicht und der Vorfall wurde dem Nationalen Zentrum für Cybersicherheit gemeldet. Mehr
Wechsel an der Spitze der Kriseninterventionsstelle KIS
Die Kriseninterventionsstelle der Volksschulen bekommt auf das neue Schuljahr hin eine neue Leitung. Weil der aktuelle Leiter Markus Dörig auf Ende dieses Schuljahres in Pension gehen wird, hat die Volksschulleitung die Leitung der Stelle per 1. August ad interim Bernadette Bissig übertragen. Die interimistische Leiterin ist bereits als Mitarbeiterin beim Angebot KIS vor Ort für die Primarstufe tätig  und ist von daher mit den Aufgaben der Kriseninterventionsstelle bestens vertraut. Im neuen Schuljahr wird sie ausser für die KIS-Angebote vor Ort auch für die drei Standorte von KIS extern und das berufliche Timeout zuständig sein, das von der KIS für Jugendliche in den letzen beiden obligatorischen Schuljahren angeboten wird. Mehr
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
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Virtuelles Festival macht Projektarbeiten sichtbar

Am 8. Juni 2021 findet in Zusammenarbeit mit der FHNW das erste (virtuelle) Festival «Projekt 9» statt. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern des 9. Schuljahres, ihre Projektarbeiten vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Lernende aus verschiedenen Kantonen präsentieren an den Festival ihre Projektarbeit und stellen sich den Fragen des Publikums. Im Vorfeld können sich Lehrpersonen zu verschiedenen Aspekten des Projektunterrichts inspirieren lassen. Eine Anmeldung ist bis am 7. Mai 2021 möglich. Mehr 
TIPP DER WOCHE
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Frühlingsausleihe der Aktion «Bilder in die Schulen»

Nach der Corona-Pause vom letzten Jahr ist es diesen Frühling glücklicherweise wieder möglich, kostenlos Bilder für die Schulen auszuleihen. Am  21. April können Lehrpersonen von 16.30 bis 18.30 Uhr im Untergeschoss der Sekundarschule Holbein (Kanonengasse 9, Parkplätze auf dem Pausenhof) Kunstwerke aus einer umfangreichen Sammlung von Originalgrafiken und Reproduktionen ausleihen, um damit ihr Lehrerzimmer oder andere Schulräume aufzufrischen. Ausserdem stehen auch diverse Kunstplakate und Weltformatposter zum Mitnehmen für eine Ausleihe zur Verfügung. Wie immer werden zur gleichen Zeit auch Bildretouren aus den Schulen gerne entgegengenommen. 
Weitere Infos via Telefon 078 850 82 18 oder widmer.mauro@gmail.com

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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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Lehrpersonen kritisieren Lehrmittel-Sponsoring der Wirtschaft 
Mit dem Lehrmittel «FinanceMission» sollen Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld sensibilisiert werden. Das neue Lehrmittel, das vom Dachverband der Schweizer Lehrpersonen (LCH) konzipiert und von den Kantonalbanken finanziert worden ist, soll zudem die Finanzkompetenz der Jugendlichen fördern. Diverse Organisationen wie Economiesuisse, die Post oder die Nationalbank bieten ergänzend dazu bereits Unterrichtsmaterialien an. Aus den Schulen wird nun gemäss einem Bericht der BaZ Kritik an dieser Praxis laut, weil die Finanzierung, Entwicklung und kostenlose Verbreitung von Unterrichtsmaterialien «ein zentrales Mittel zur Einflussnahme auf den Unterricht darstellt.»
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KV-Lehrpersonen wehren sich gegen Reform des Lehrplans
Mit 13'000 Lehrverträgen pro Jahr ist die Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann noch immer die bedeutenste Berufslehre. Für das Jahr 2022 ist nun eine Reform des Lehrplans geplant, die diese traditionsreiche Berufslehre für die Zukunft fit machen soll. Der neue Bildungsplan baut auf «Handlungskompetenzbereichen» auf: Statt «Deutsch» soll dann etwa «Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen» auf dem Stundenplan stehen. Bei den «beinahe gymnasial strukturierten KV-Schulen» wecke dieser Paradigmenwechsel Ängste, heisst es in einem Bericht der «NZZ am Sonntag». Insbesondere die Neuregelung des Fremdsprachenunterrichts stösst nicht nur bei Lehrpersonen auf Kritik.  
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Berner Sonderweg für Schulinformatik definitv gescheitert
Es sollte eine Pioniertat werden: Die Stadt Bern wollte sich zumindest im Softwarebereich von ausländischen Tech-Giganten lösen und setzte in der Schulinformatik auf eine unabhängige Plattform. Nach monatelangem Leidensweg an den Berner Schulen zieht der Gemeinderat jetzt gemäss einem Bericht des «Bund» die Reissleine. Die zum Teil speziell entwickelten bzw. adapierten Opensource-Applikationen werden definitiv durch Microsoft-Produkte ersetzt. Einzig die Cloud-Lösung Nextcloud bleibt in Betrieb. Der nun gescheiterte Umweg über eine eigene Lösung kostet die Stadt Bern Millionen. Dies weil nun zusätzliche Lizenzgebühren anfallen und den Lehrpersonen Beiträge an neue Laptops ausbezahlt werden müssen, weil sich die angeschafften Tablets als für ihre Bedürfnisse ungeeignet erwiesen haben.
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Strahlenbelastung durch Tablets an BL-Schulen stösst auf Widerstand
Ab 2022 werden an Baselbieter Schulen alle Sekundarschülerinnen und -schüler mit einem persönlichen Tablet ausgerüstet sein. Viele Lehrpersonen würden von den Möglichkeiten schwärmen, die sich mit dieser Digitalisierungs-Offensive eröffnen, heisst es in einem Bericht der BaZ. Im Gegenzug ruft die Digitalisierung der Schulen aber auch warnende Stimmen vor der Strahlenbelastung auf den Plan. Eine Landrätin der Grünen etwa fordert in einem Vorstoss, dass dem Thema Gesundheitsschutz mehr Beachtung geschenkt wird. Während man beim Kanton bisher noch kaum mit Beschwerden zu diesem Thema konfrontiert worden ist, teilt in der BaZ ein anthroposophischer Arzt die Bedenken, hochfrequente Strahlen-Belastung «könnte auf einen Organismus, der sich noch in Entwicklung befindet, einen grösseren Einfluss haben». 
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UND DANN AUCH DAS NOCH ...
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Britische Regierung will gegen schockierende sexuelle Gewalt auch an Eliteschulen vorgehen

Nach einer Flut von Berichten über sexuelle Gewalt an Schulen wächst der Druck auf die britische Regierung, etwas gegen die ans Licht gekommenen frauenfeindlichen Äusserungen, Publikationen intimer Bilder und sogar Vergewaltigungen zu unternehmen, die auch an renommierten Colleges wie Eton oder St. Paul`s an der Tagesordnung sein sollen. Der Bildungsminister der Regierung Johnson bezeichnete die Übergriffe als «schockierend und schändlich» und kündigte Massnahmen an. Auf der Website «Everyone's Invited», die 2020 von der heute 22-jährigen Sara Soma eingerichtet worden ist, wurden bereits etwa 10`000 Berichte von Betroffenen gesammelt. Soma beklagt, es gebe in ihrem Land eine «Kultur der Vergewaltigung». Sexuelle Gewalt bleibe in der Regel straffrei.  Mehr
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