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Newsletter 28. Mai 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Beide Basel einigen sich auf neue Aufteilung der Uni-Kosten

In der nächsten vierjährigen Leistungsperiode soll die Universität Basel insgesamt 3,5 Prozent mehr Mittel für Forschung und Lehre erhalten. «Das ist  ein grossartiges Zeichen für den Forschungsplatz Basel, denn damit erhält die Universität die Mittel und Planungssicherheit, die sie braucht», erklärte Conradin Cramer bei der Vorstellung des neuen  Leistungsauftrages 2022-2025 für die Uni. Wie Cramer zeigten sich auch die Universitätsleitung und seine Baselbieter Amtskollegin Monica Gschwind an einer Medienkonferenz überzeugt, dass nach vier Jahren harter Arbeit nun ein Weg zur  Sicherung der gemeinsamen Trägerschaft gefunden werden konnte. Mit der Genehmigung des neuen Leistungsauftrag sollen die Spielregeln angepasst werden, nach denen der (für die nächsten vier Jahre vorgesehene) Globalbeitrag von 1,35 Milliarden Franken aufgeteilt wird. Wenn die Kantonsparlamente der dazu nötigen Revision des Universitätsvertrages zustimmen, wird das verbleibende Restdefizit künftig «nach Abzug des Standortvorteils von Basel-Stadt in der Höhe von 10 Prozent sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit» auf die Trägerkantone verteilt. Mehr 
Der Alkoholpräventions-Workshop «Tom & Lisa» ist neu online 
Mehr als die Hälfte der Basler Jugendlichen trinkt gegen Ende der obligatorischen Schulzeit schon Alkohol. Viele von diesen Schülerinnen und Schüler neigen in diesem Alter erfahrungsgemäss oft unter Gruppendruck zu einer hohen Risikobereitschaft. Die Abteilung Prävention des Kantons bietet auf diesem Hintergrund den Präventionsworkshop «Tom & Lisa» für alle Schulklassen in Basel-Stadt neu in einer angepassten Form online an. In diesem kostenlosen Angebot werden Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Der Workshop richtet sich an Klassen mit Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren und dauert zwei Lektionen. Die Workshop-Leitung wird dabei über Microsoft Teams ins Klassenzimmer zugeschaltet.
Termine und Auskünfte via tomundlisa@gmx.ch.
Nützliche Kurzlinks für die Kommunikation mit Eltern  
Für viele thematische Unterseiten der ED-Websites sowie des Bildungsservers gibt es praktische Kurzlinks - etwa die Internetadresse  www.schulferien.bs.ch für die Schulferiendaten. Via den Kurzlink  www.edubs.bs/kultur finden Lehrpersonen den Zugang zu den Datenbanken mit den Kulturangeboten für Schulen und der Link www.volksschulen.bs.ch/ssa führt direkt auf die Website der Schulsozialarbeit. Diese Kurzlinks lassen sich, beispielsweise in einem Elterngespräch, einfach nach aussen kommunizieren. Eine regelmässig aktualisierte Übersicht zu den Kurzlink-Adressen für die Volksschulen sowie für Mittelschulen und Berufsbildung ist passwortgeschützt im Handbuch Bildung > Kommunikation zu finden.
Bei Fragen hilft das Kommunikationsteam gerne weiter: homepage.ed@bs.ch.   
TIPP DER WOCHE
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Auf dem Redcross-Trail durchs humanitäre Basel

Auf dem sogenannten «Redcross-Trail», den das Rotkreuz-Haus zu seinem 10. Geburtstag konzipiert hat, können Schulklassen Basel von seiner «menschlichen» Seite kennenlernen. Auf einem Stadtspaziergang vom Claraplatz ins Gundeli gilt es dabei unterhaltsame Rätsel zu lösen. Für die kostenlose Teilnahme braucht es lediglich ein Smartphone oder Tablet (keine Datenverbindung erforderlich). Im Anschluss an den Trail empfängt das Rote Kreuz Basel Schulklassen, die das wünschen, gerne zu einer kurzen Info über Henry Dunant und die weltweite Rotkreuz-Bewegung. Mehr
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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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Baselbieter Initiative fordert Gratis-Kitas für alle Familien
Was die ausserfamiliäre Kinderbetreuung angeht, ist Baselland gemäss einem Artikel der BaZ einer der teuersten Kantone. Um dies radikal zu ändern, hat die SP Baselland eine Initiative für eine «Gebührenfreie Kinderbetreuung für alle» lanciert. Diese fordert, dass Eltern ihre Kinder unabhängig vom Einkommen bis zur Primarschule in die Gratisbetreuung schicken können. Dieses Volksbegehren geht noch weiter als eine ähnliche Initiative, die von der SP Basel-Stadt letztes Jahr im Lockdown lanciert worden ist. Anders als in der Stadt, wo die Kosten nur ganz übernommen würden, wenn die Kinder mindestens zwei Tage pro Woche in der Kita sind, sollen Baselbieter Eltern frei wählen dürfen, wie oft sie die Betreuung in Anspruch nehmen wollen. Mehr 
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Wie lässt sich der Nahostkonflikt im Unterricht erklären?
Im Geschichtsunterricht an den Gymnasien müssen heute oft wenige Lektionen pro Wochen genügen, um einen Bogen zu derzeit aktuellen Themen zu schlagen. Zwei Lehrpersonen zeigen in der «NZZ am Sonntag» am Beispiel des Nahostkonflikts, wie das gelingen kann, wenn man den Unterricht «zum Ort der gepflegten Debatte macht» und dazu die Schülerinnen und Schüler selbst recherchieren und arbeiten lässt. Der Artikel nimmt auch explizit Bezug auf die laufende Reform des Lehrplans an den Gymnasien. An Beispiel dieses Dauerkonflikts wird gezeigt, mit was für Methoden man auch bei  solch emotional aufgeladenen Themen einen Kontrapunkt zum schrillen Schlagabtausch in den sozialen Netzwerken setzen kann. Mehr
Weiterbildungen akzentuieren den Bildungsgraben noch mehr
Gemäss einer Studie von «Avenir Suisse» bilden sich vor allem jene Menschen weiter, die bereits höher qualifiziert sind. Zahlen aus dem Jahr 2016 zeigen, dass in diesem Jahr nur ein Drittel der über 25-jährigen Erwerbstätigen mit nur einem obligatorischen Schulabschluss an einer Weiterbildung teilgenommen haben. Bei jenen mit einer Berufslehre waren es 60 und bei den Hochschulabgängern mehr als 80 Prozent. Weil sich so die Bildungsunterschiede nur noch mehr verschärfen, plädiert der Wirtschafts-Think-Tank für eine gezielte Förderung der Weiterbildung bei jenen mit nur obligatorischem Schulabschluss und den Verzicht auf eine breitangelegte staatliche Weiterbildungsförderung. 
Grosse Unterschiede an Basler Primarschulen bei der Digitalisierung
Die Baselbieter Primarschulen sind - je nach finanzieller Situation der Gemeinden, die als Träger der Schulen die Infrastruktur bereitstellen müssen - nicht alle gleich gut für die Digitalisierung des Unterrichts gerüstet. Während einige Gemeinden (ähnlich wie gegenwärtig der Kanton Basel-Stadt) kräftig in die Anschaffung von Geräten investieren, lässt andernorts die Ausrüstung noch stark zu wünschen übrig. Diese mangelnde Chancengerechtigkeit sorgt im Landrat für Kritik. In zwei Vorstössen wird der Regierungsrat aufgefordert, eine Übersicht über die Unterschiede an den Primarschulen in den 26 Gemeinden zu erstellen und darauf basierend Mindeststandards zu definieren. Mehr
UND DANN AUCH DAS NOCH ...
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Yoga ist an Alabamas Schulen wieder erlaubt - aber bitte nur auf Englisch... 

An den Schulen des US-Bundesstaates Alabama wurde ein Verbot, Yoga zu unterrichten, teilweise wieder aufgehoben. Unter dem Druck konservativer Eltern war Yoga 1993 zusammen mit Meditation und Hypnose ganz verboten worden. Diese befürchteten, ihre Kinder könnten durch die spirituellen Übungen negativ beeinflusst werden. Auch in Zukunft gelten allerdings einige Einschränkungen: Die Yoga-Praxis soll streng auf Dehnübungen und Yoga-Positionen reduziert werden. Das Singen von Mantras muss unterbleiben und im Yoga-Unterricht muss ausschliesslich Englisch gesprochen werden. Die Beschreibung der Positionen mit ihren Sanskrit-Namen, Mantra-Gesänge und auch das charakteristische «Om» sind als religiöse Aktivitäten nach wie vor untersagt.  Mehr
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