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Newsletter 4. Juni 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Uni Basel muss nach Scheitern des Rahmenabkommens zittern

«Da helfen nur noch Klebestreifen, um die zerschlagenen Scherben zusammenzuhalten»: Das meint Conradin Cramer in einem Artikel der bz, der den Folgen des Scheiterns des Rahmenabkommens auf den Forschungsplatz Basel nachgeht. Sorgen bereitet der Uni-Leitung, dass nun die Gefahr droht, nicht mehr weiter am europäischen Forschungsprogramm Horizon teilnehmen zu können. Neben dem Ansehen, das die Universität international verlieren könnte, steht da sehr viel Geld auf dem Spiel: Für die Uni Basel ist das Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe nach dem Nationalfonds die zweitwichtigste Quelle für kompetitive Fördermittel. Insgesamt wurden daraus für den Forschungsplatz Basel in den letzten sechs Jahren fast 200 Millionen Euro ausbezahlt. Gravierende Folgen für die Studierenden hätte es zudem, wenn die Schweiz keinen Weg findet, weiter am Austauschprogramm «Erasmus Plus» mitmachen zu können. Damit Auslandsemester weiter möglich bleiben, müsse der Bund hier schnell Anschlusslösungen aushandeln, fordert neben Conradin Cramer und der Uni-Leitung auch eine Sprecherin der Studierenden. Mehr 
Übertritt vom ZBA in weiterführende Schule via Prüfung wieder möglich
Nachdem der Grosse Rat ihm durch Überweisung einer Motion zur Verbesserung der «Durchlässigkeit der Ausbildungswege» dazu den Auftrag erteilt hat, hat der Regierungsrat die Schullaufbahnverordnung entsprechend angepasst. Die Motion hatte gefordert, dass Schülerinnen und Schüler des Zentrums für Brückenangebote (ZBA) über eine neutrale Aufnahmeprüfung Zutritt zur FMS, WMS und IMS erhalten sollen. Der Regierungsrat räumt diese Möglichkeit nun allen Absolventinnen und Absolventen der Volksschule ein, die ein berufsvorbereitendes Angebot besuchen. Mehr
Flächendeckender WLAN-Zugriff an allen Volksschul-Standorten
Ein wichtiges Etappenziel beim Umsetzen des Ratschlags Digitalisierung der Volksschulen ist erreicht: ICT/TU Medien hat die Gebäude aller Primar- und Sekundarschulen mit 1'940 Access Points ausgestattet und ermöglicht so den über 22‘000 Lehrpersonen, Mitarbeitenden sowie Schülerinnen und Schülern einen flächendeckenden WLAN-Zugriff. Damit ist eine weitere technische Voraussetzung für das Geräte-Rollout geschaffen – im Juni werden die Lehrpersonen der Primarschulen mit Geräten beliefert und im Herbst die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklassen. Mehr
KANTONALE SCHULKONFERENZ KSBS
Konsultation zu den Richtlinien der Tagesstrukturen und Ferienangebote
Die KSBS hat Rückmeldungen zu den neu ausgearbeiteten Richtlinien über Anforderungen, Ausgestaltung und Aufsicht von Tagesstrukturen, Ferienangeboten sowie Ferienbetreuung gesammelt und zuhanden der Fachstelle Tagesstrukturen zusammengestellt. Die Richtlinien ergänzen die totalrevidierte Verordnung über die Tagesstrukturen und die Ferienangebote (TFV), zu der die KSBS eine umfangreiche Rückmeldung gemacht hat. Bezüglich der Richtlinien wird unter anderem auf die unterschiedlichen Regelungen für schuleigene und private Anbieter hingewiesen: Es stellen sich in verschiedener Hinsicht Fragen der Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit der Angebote. Mehr
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
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Freie Plätze in zwei Kursen zum Sportunterricht

SLRG Brevet Modul Basis Pool I
Grundwissen zur Wasserrettung im Schwimmbecken und zur Prävention. Theorie, praktisches Arbeiten im Wasser und Leistungsnachweis. Sa, 12.6.21, 9–17 Uhr Mehr
 
Von hinten her denken – Sportunterricht planen, umsetzen und beurteilen
Kognitiv aktivierende Lernaufgaben entwickeln, die Erfolgserlebnisse ermöglichen. Mi, 1./8.9.21, 15–17.30 Uhr Mehr 
TIPP DER WOCHE
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Neue Online-Bibliothek zur «baukulturellen Bildung» 

Der Verein «Archijeunes» hat sich zum Ziel gesetzt, die baukulturelle Bildung im Schweizer Bildungscurriculum zu verankern. Um die Akteurinnen und Akteure der Baukultur mit den Schulen zu vernetzen, hat der gemeinnützige Verein ein Tool entwickelt, das Lehrpersonen fachliche Unterstützung bietet. Seit Ende April steht unter dem Link www.archijeunes.ch eine Online-Bibliothek zur Verfügung, die kostenlos genutzt werden kann. Als Orientierungshilfe im Bereich Baukultur hilft sie Lehrpersonen, thematisch sortierte Lese- und Informationspakete zu schnüren. Die Bandbreite der in der Online-Bibliothek präsentierten Medien ist gross: Sie reicht von Bilderbüchern und Fachartikeln über Filme, Graphic Novels, Podcasts bis hin zu Spielen und Datenbanken. Mehr
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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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Späterer Schulbeginn beim Online-Unterricht hatte positive Wirkung
In der Zeit, in der nur Online-Unterricht stattfinden konnte, hätten Jugendliche im Schnitt mehr als eine Stunde länger schlafen können, sagt der Arzt Oskar Jenni unter Berufung auf eine Umfrage, die er und sein Team vom Uni-Kinderspital Zürich bei 5000 Gymnasiastinnen und Gymnasiaten durchgeführt haben. Der Zeitgewinn durch den Wegfall des Schulweges habe sich bei den Jugendlichen, die sonst unter der Woche in der Regel eine bis zwei Stunden zu wenig schlafen, positiv auf deren Leistungsfähigkeit ausgewirkt. Wie einem Bericht der «Sonntagszeitung» zu den Vorteilen eines späteren Schulbeginns zu entnehmen ist, sprechen sich 63 Prozent der befragten Jugendlichen und gut die Hälfte der Lehrpersonen für einen dauerhaften späteren Schulbeginn am Morgen aus. Mehr 
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Mathematische Fähigkeiten lassen sich mit Apps spielerisch fördern
Eine grosse neurowissenschaftliche Studie mit mehr als 17'000 schwedischen Kindern zwischen sechs und acht Jahren zeigt, dass sich Mathematik-Fähigkeiten auch mit Übungen schulen lassen, die vordergründig nichts mit Rechnen zu tun haben. Erklären lässt sich das gemäss einem Artikel in der BaZ damit, wie unser Gehirn Zahlen und mathematische Operationen verarbeitet. Die Studie, die mit der in Schweden entwickelten App Vektor durchgeführt worden ist, bestätigt die Vermutung, dass ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und ein gewisses Flair für Mathematik oft Hand in Hand gehen. Im BaZ-Artikel werden ein paar empfehlenswerte Mathe-Apps vorgestellt, mit denen sich diese Fähigkeiten schon früh spielerisch trainieren lassen. Mehr
Fachhochschulen digitalisieren schweizerdeutsche Dialekte 
Für grosse Technologiefirmen wie Google, Apple oder Amazon ist der Schweizer Markt zu klein, um Sprachassistenten zu entwickeln, die Schweizer Dialekte verstehen. Deshalb springen die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Fachhochschule Nordwestschweiz mit ihrer Webapplikation www.dialektsammlung.ch ein, über die Schweizer Dialekte gesammelt und digitalisiert werden. Damit das Ganze funktioniert, benötigen die Entwickler mindestens 2000 Stunden schweizerdeutsche Aufnahmen. Freiwillige können dazu mit Audioaufnahmen beitragen, indem sie fünf hochdeutsche Sätze in ihre jeweilige Mundart übersetzen oder bereits vorhandene Aufnahmen von anderen auf ihre Korrektheit überprüfen. Mehr 
Grossbritannien will in grossem Stil in Nachhilfestunden investieren
«Junge Leute haben im vergangenen Jahr so viel geopfert. Während wir uns von der Pandemie erholen, müssen wir nun sicherstellen, dass kein Kind zurückgelassen wird.» Das führte der britische Premier Boris Johnson diese Woche zur Begründung an, weshalb seine Regierung gewillt ist, insgesamt 1,4 Milliarden Pfund für 100 Millionen Nachhilfestunden und Ausbildungskurse für eine halbe Million Lehrerinnen und Lehrer bereitzustellen. Die Regierungsmittel, die in ersten Reaktionen als ungenügend kritisiert wurden,  sollen auch helfen, dass einige Schüler ihr Abschlussjahr wiederholen können. Kurz zuvor hatte die «Times» berichtet, die Schultage sollten um eine halbe Stunde verlängert werden, um durch Rückstände aufzuholen. Mehr
UND DANN AUCH DAS NOCH ...
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Lass dich impfen - und du bekommst einen Gratis-Studienplatz 

Um möglichst viele Junge dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen, verlost der US-Bundesstaat New York 50 kostenlose Studienplätze inklusive Studiengebühren, Bücher sowie Zimmer und Verpflegung im Wert von mehreren 10'000 Dollars. Die Verlosung findet unter allen Jugendlichen der Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren statt, die mindestens eine Impfdosis erhalten haben und von ihren Eltern registriert wurden. Zuvor hatte der Bundesstaat, in dem bereits mehr als die Hälfte der 19 Millionen Einwohner geimpft ist, als Impfanreiz auch schon eine Geldlotterie durchgeführt und andere Institutionen offerierten fürs Impfen U-Bahn-Karten, Eintritte in Museen und Sportveranstaltungen oder kostenlose Donuts. Mehr
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