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Newsletter 11. Juni 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT
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Berufsfachschulen haben Mühe, all ihre Klassen zu füllen

Mit der Schulharmonisierung wurde an den Sekundarschulen der beruflichen Orientierung ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Leider hat das bisher nicht zum erhofften markanten Anstieg beim Direkteinstieg in eine Berufslehre geführt. Gemäss «Lehrstellenbericht 2020» gibt es in Basel-Stadt seit Jahren konstant zwischen 5400 und 6000 Jugendliche mit einem kantonalen Lehrvertrag. Die Berufsfachschulen stehen so zunehmend vor der Herausforderung, ihre Klassen füllen zu können, schreibt der Regierungsrat im Fazit des Berichts, den er zu Handen des Grossen Rates verabschiedet hat. Die wachsende Anzahl an unterschiedlichen Berufen (inzwischen rund 250) führt nämlich bei einer in etwa gleichbleibenden Gesamtzahl an Lernenden dazu, dass der Unterricht vor Ort nicht mehr in allen Berufen gewährleistet werden kann und Zuweisungen an Drittkantone unvermeidlich werden. Weil die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger in absehbarer Zeit aber signifikant zunehmen wird, besteht aber berechtigter Anlass zur Hoffnung, dass sich die angespannte Situation demnächst etwas beruhigen wird. Mehr  
Schulblatt-Reportage zum Projekt «Digikult» an der PS Thierstein   
«Keine Angst vor Informatik, denn dein Gerät ist nichts ohne dich!», lautet eine der Botschaften des Projekts «Digikult», das während des Lockdowns von Eltern und Lehrpersonen der Primarschule Thierstein lanciert worden ist. Das Schulblatt hat in seiner neuen Ausgabe zwei Lehrerinnen über die Schultern geblickt, wie sie ihre Erstklässlerinnen und Erstklässler unabhängig von elektronischen Geräten mit digitalem Denken vertraut machen. Konkret geschieht dies beispielsweise mit einem auf dem Pausenhof aufgezeichneten Raster, auf dem Kinder wie beim «Schiffli versenken» lernen, wie sich ein Roboter orientieren kann. Mehr
Gleichstellung unlimited: Zwei Angebote für Schulen zum Frauenstreiktag
Am Frauenstreiktag bringt die Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern am 14. Juni interessierten Schülerinnen und Schülern das Thema Geschlechtergleichstellung näher. Mit dem Angebot «Yes, we care!» wird Schülern ermöglicht, einen Einblick in die bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit zu erhalten. Während sich die männlichen Jugendlichen mit Care-Arbeit beschäftigen, schlüpfen die Mädchen im «Mädchenparlament» in die Rolle von Grossrätinnen. Die beiden Angebote können auf dem Instagram-Kanal der Abteilung Gleichstellung sowie dem Live-Stream des Grossen Rates mitverfolgt werden. Mehr
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
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Mit Kanban Arbeit sichtbar, besprechbar und steuerbar machen

Die Arbeitstechnik «Kanban» hilft, den Fokus im Team (Kollegium, Steuergruppe) zu erhöhen. Es nimmt alle mit in die Verantwortung, sich kontinuierlich gemeinsam mit den Aufgaben auseinanderzusetzen. Im «Netzwerk on Air» vom 22. Juni zeigt Referentin Franziska Stebler in einem einstündigen Online-Input das Konzept sowie Beispiele und steht für Fragen zur Verfügung. Mehr 
TIPP DER WOCHE
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«Ein Stück Glück»: Ein Theater-Spaziergang durch den Hafen

Auf einem theatralischen Spaziergang, den das «ex ex-Theater» ab dem 26. August jeweils am Abend ab 20 Uhr in der spektakulären Kulisse des Basler Rheinhafens anbietet, begegnet das Publikum Menschen, die der bitteren Armut entfliehen möchten. Andere, denen man unterwegs begegnet, träumen in einem Zukunftsszenario von der perfekten Gesellschaft, ohne Raffgier und Neid. Das Stück, das sich wie die frühere Produktion «Fast täglich kamen Flüchtlinge» auch gut für Schulklassen eignet, zeigt, wie unterschiedlich Menschen die Suche nach dem Glück angehen. Eine Moderatorin führt in einer Art Castingshow auf der Suche nach dem Glück durch den Abend und ein Fernsehorchester sorgt für musikalische Begleitung. Mehr
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Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
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Blick zurück auf 15 Jahre als Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof
Weil sie auf Ende Schuljahr die Leitung des Gymnasiums Bäumlihof an Konrektorin Elisabeth Simon weitergibt, wurde Anna-Katharina Schmid vom Regionaljournal als Wochengast zu einem persönlichen Interview eingeladen. Neben der Redimensionierung des Gymnasiums auf heute noch etwa einen Drittel der Grösse bei ihrem Amtsantritt und dem Umbau des Schulhauses hat die scheidende Rektorin vor allem die Einführung des Modells «GBplus» stark beschäftigt. Sie ist überzeugt, dass die Zukunft nicht nur dieser Schule in Richtung einer Weiterentwicklung dieses Modells gehen wird, das sich zuletzt in Corona-Zeiten sehr bewährt hat. Anna-Katharina Schmid freut sich, dass sie bald die grosse Verantwortung als Rektorin abgeben kann, und - als frischgebackene Grossmutter - endlich wieder mehr unverplante Zeit vor sich hat. Mehr 
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Trend zur Rückkehr zu reinen Mädchenklassen an Gymnasien 
An Schweizer Gymnasien nimmt der Männeranteil in den Klassen seit Jahren stetig ab. Als Folge davon gehen gemäss «Sonntagszeitung» einige Schulen dazu über, die immer rarer werdenden Schüler nicht regelmässig zu verteilen. Stattdessen werden vermehrt wie früher, als es in Basel noch das Mädchengymnasium am Kohlenberg gab (Bild um 1956), wieder reine Mädchenklassen gebildet. Ein Besuch in einer solchen Mädchenklasse in Zürich zeigt: Die befragten Schülerinnen stört das nicht, da sie ausserhalb der Schule noch genug Kontakt mit dem männlichen Geschlecht haben. Als mühsam empfunden wird allerdings, dass Lehrpersonen mit ihnen immer wieder über Frauenthemen reden wollen. Dafür könne über viele Themen offener geredet werden, ohne Angst haben zu müssen, ausgelacht zu werden. Mehr
Reform der kaufmännischen Lehre wird um ein Jahr verschoben
Nach massiven Protesten auch aus den beiden Basel (vgl. Newsletter vom 21. Mai) wurde der Beginn der reformierten kaufmännischen Lehre nun vom Bund auf 2023 festgelegt - das ist ein Jahr später als ursprünglich geplant. Anders etwa als die Bankiervereinigung stellen auf nationaler Ebende der Gewerbe- und Arbeitgeberverband aber in einer gemeinsamen Stellungnahme nach wie vor geschlossen hinter die Reform. Wie einem Artikel der «Sonntagszeitung» zu entnehmen ist, kommt nun aber zunehmend Kritik daran auf, dass die Projektleitung 2017 ohne Ausschreibung an die Beratungsfirma Ectaveo vergeben wurde. Der Zürcher Verband der Lehrkräfte der Berufsbildung fordert, dass dieser Millionenauftrag der Ectaveo entzogen wird. Mehr 
Gegen Lehrer an der TS Ackermätteli wird wegen sexueller Übergriffe ermittelt
An der Tagesschule Ackermätteli, die als Spezialangebot für Kinder mit besonderem Bildungsbedarf der Primarstufe Insel angegliedert ist, soll es mehrfach zu sexuellen Übergriffen an Kindern mit besonderem Bildungsbedarf gekommen sein. Gemäss einem Bericht von «20 Minuten» wurden die Delikte mutmasslich durch eine Lehrperson begangen, die inzwischen vom Unterricht freigestellt worden ist. Es sollen mindestens fünf Kinder aus mehreren Klassen betroffen sein, deren Eltern Strafanzeige eingereicht haben. Das Erziehungsdepartement hat die betroffenen Eltern über den Fall informiert und ihnen eine Kontaktmöglichkeit angeboten, an die sie ihre allfälligen Fragen richten und wo sie Unterstützung bekommen können. Mehr
UND DANN AUCH DAS NOCH ...
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97-Jährige Deutsche sammelt mit Rollator-Touren Spendengelder für Essen in Schulen

Bei jedem Wetter legt gegenwärtig eine 97-jährige Rentnerin mit ihrem Rollator täglich knapp vier Kilometer lange Runden zurück. Mit ihrem Rollatorlauf beteiligt sich die Seniorin aus dem deutschen Münsterland an einer Spenden-Challenge der Hilfsorganisation «Mary's Meals». Deren Ziel es ist, Schulkindern in ärmeren Ländern täglich eine Mahlzeit und den Schulbesuch zu bezahlen. Nach dem Vorbild des legendären «Captain Tom», der 2020 mit seinen Joggingrunden im Park 48 Millionen Franken für die Corona-Bekämpfung in England gesammelt hat, hat sie schon 7500 Euro Spendengelder gesichert, die mehr als 400 Kindern ein Jahr lang ein Mittagessen in der Schule finanzieren. Gemäss «spiegel online» will sie nicht ruhen, bis sie 100 Kilometer zurückgelegt hat. Mehr
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