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Newsletter 17. Dezember 2021
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT

Zeit zum Durchatmen und den Blick nach oben zu richten

Mit dieser Ausgabe verabschiedet sich die Newsletter-Redaktion in eine dreiwöchige Festtagspause. Wie im Schulbetrieb hat auch bei der Zusammenstellung des Newsletters das Thema Corona in den letzten Wochen wieder alles überlagert. Bei der Auswahl der Tipps war es deshalb nicht immer einfach, die Aufmerksamkeit auch auf die vielen anderen Entwicklungen zu lenken, die es an den Basler Schulen trotz und neben der Pandemie ebenfalls im Auge zu behalten gilt. In der Feiertagspause besteht nun für uns alle Gelegenheit, endlich wieder etwas durchzuatmen und - wie beim nebenstehenden Sternenbild aus dem Bläsischulhaus - den Blick über den Schulalltag hinaus auf all das zu richten, was neben Quarantäneregeln, Pooltests und der Suche nach Stellvertretungen unser Leben auch noch ausmacht und prägt. In diesem Sinn wünschen wir all unseren Leserinnen und Lesern besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns, Sie auch 2022 wieder jede Woche auf hoffentlich interessante Neuigkeiten aus der weiten Welt der Bildung aufmerksam zu machen. 

Ernährungsausstellung «Rüebli, Zimt & Co» für Primarschulklassen
Die Ausstellung  «Rüebli, Zimt & Co», die letztes Jahr coronabedingt nur eingeschränkt  in den Schulhäusern angeboten werden konnte, kann nun wieder in den Räumlichkeiten der Malzgasse 30 (Gesundheitsdepartement) besucht werden. Das Angebot steht auf Anmeldung allen 2. und neu auch den 3. Klassen der Primarschulen kostenlos offen. Auf einem interaktiven Parcours können sich die Kinder so zum Beispiel mit der Herkunft von Lebensmitteln vertraut machen, das Konzept des «Optimalen Tellers» kennenlernen oder Einblicke in die Verdauung des Menschen erhalten. Infos und Anmeldung

Alle Schulveranstaltungen mit Übernachtung vorläufig gestrichen 
Wegen der hohen Ansteckungszahlen an den Schulen hat das Erziehungsdepartement  beschlossen, bis zu den Fasnachtsferien keine Skilager oder andere Veranstaltungen mit Übernachtung mehr durchzuführen. Dies deshalb, weil das Einhalten der Maskentragpflicht in der Lagersituation kaum möglich ist und sich enge Kontakte nicht vermeiden lassen. Zu gegebener Zeit werde die Situation neu beurteilt, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Je nach Entwicklung der Pandemie wird dann entschieden, ob ausserschulische Anlässe ab Mitte März wieder stattfinden können. Mehr

KANTONALE SCHULKONFERENZ (KSBS)
Wie steht es um die schulische Partizipation der Lehr- und Fachpersonen?
Die  aktuelle  Printausgabe des Basler Schulblattes widmet sich dem Thema «Partizipation von Schülerinnen und Schülern». Die KSBS ergänzt diese Perspektive mit einer Darstellung der schulischen Partizipation von Lehr- und Fachpersonen. In einem Grundsatzartikel wird die explizite und ausgedehnte Verankerung von Mitsprache und Mitwirkung im Basler Schulgesetz dargestellt. In einer Diskussionsrunde mit Konferenzvorständen aus allen Schulstufen werden zudem Chancen und Stolpersteine schulischer Partizipation aufgezeichnet. Mehr 
SCHULE UND DIGITALITÄT

Unterlagen zu OneNote für die eduBS-Book-Einführung mit Klassen
Samuel Stirnimann, Mike Häfliger und Florian Dünki haben Unterlagen für eine Projektwoche - oder für einzelne Lektionen - zum Einsatz der eduBS-Books im Schulalltag zusammengestellt. Wie schon im letzten Newsletter gemeldet, stehen diese Unterlagen  interessierten Lehrpersonen online zur Verfügung. Da die Webadressen letztes Mal fehlerhaft verlinkt waren, hier nochmals der Link zu den Unterlagen für die Primarstufe. Und über diesen Link finden Lehrpersonen Unterlagen für die Sekundarstufe.

Weiterbildung zu OneNote für die eduBS-Book-Einführung 
Im Januar und Februar bietet Samuel Stirnimann jeweils eine Weiterbildung zu seinem OneNote an. Dabei führt er in die Unterlagen ein und berichtet von seiner Projektwoche. Die Anmeldung für die Kurse «OneNote Einführungskurs zur Benutzung des eduBS-Book mit Schülerinnen und Schülern» am 6. Januar und am 21. Februar (jeweils von 18 bis 20 Uhr) ist via Kursprogramm des PZ.BS online möglich. Für Rückfragen dürfen sich Interessierte gerne an Samuel Stirnimann oder Florian Dünki wenden. Mehr

PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS

«Bücherschiff» kann auch im Januar 2022 nicht stattfinden

Aufgrund der epidemiologischen Lage kann auch diesen Winter das Bücherschiff nicht wie angekündigt vom 18. Januar bis 1. Februar 2022 an der Schifflände anlegen. Die Bibliothek des PZ.BS klärt derzeit ab, welche Alternativen zur Verfügung stehen und wann und wie die schon einmal verschobene Feier zum 40-Jahr-Jubiläums dieser traditionsreichen Basler Leseförderaktion nachgeholt werden kann.  Mehr 
Tagung «Spezifische Unterrichtssettings im Zyklus 1»
Unterricht im Zyklus 1 geht oft von fachbereichsverbindenden (transversalen) Themen aus. Eine Tagung am 26. März 2022 in Brugg-Windisch thematisiert dies in zwei Referaten, Vertiefungsangeboten und einem Worldcafé. Das PZ.BS übernimmt einen Grossteil der Tagungskosten für Lehrpersonen aus Basel-Stadt. Mehr
TIPP DER WOCHE
Schulworkshops zum Klimawandel und zur Basler Stadtentwicklung
Vor den Sommerferien 2021 konnte Smart Regio Basel den Workshop «Smart Climate School» an zwei Basler Gymnasien durchführen. In diesem  Vermittlungsprojekt, dessen Pilotphase vom ED finanziert worden ist, messen Schülerinnen und Schüler mit einem Sensor eines professionellen Herstellers Temperatur und Luftfeuchtigkeit und vergleichen ihre Messungen untereinander. Auf diesem Weg werden Jugendliche an die Themen Klima und Wetter, Klimawandel, Stadt- und Mikroklima herangeführt. Wetter und Mikroklima bleiben so nicht blosse Theorie, sondern werden durch eigenes Experimentieren erlebbar gemacht. Am 19. Januar um 12.15 Uhr besteht an einem Zoom-Meeting die Möglichkeit, sich über das Angebot zu informieren, vor Ort einen Workshop mit «Smart Climate School» durchzuführen. Infos und Materialien für Lehrpersonen
Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU

Lernzielanpassungen erweisen sich in vielen Fällen als Bärendienst 
In der Schweiz erhalten aktuell etwa 45'000 Kinder in einzelnen Fächern keine Noten. Das entlaste sie zwar kurzfristig, führe aber oft zu Problemen im Erwachsenenleben, heisst es in einem Artikel der «NZZ am Sonntag», der sich auf den jüngst veröffentlichten Bericht des Bundes zur «Sonderpädagogik in der Schweiz» abstützt. Die «billige Massnahme der Lernzielanpassung» bringe zwar kurzfristige Entlastung für Kind und Lehrperson, schreibt die NZZ. Langfristig würde sie aber beiden oft einen Bärendienst erweisen, denn: «Dem Jugendlichen wird es an Kompetenzen fehlen, um in der Berufswelt Fuss zu fassen. Und der Lehrperson nagt es am Selbstverständnis, will sie doch ihrem Schützling zur Gesellschaftsfähigkeit verhelfen.» Mehr

Eine Corona-Ansteckung macht Jugendliche oft misstrauischer
Eine neue internationale Studie mit Schweizer Beteiligung ist auf eine bisher kaum beachtete Folge der Covid-Pandemie gestossen. Wenn sie oder ein Familienmitglied von einer Infektion
betroffen waren, ändern viele Jugendliche der Studie zufolge ihr Verhalten: Sie werden misstrauischer und sind weniger bereit, anderen Menschen zu vertrauen, mit ihnen zu kooperieren oder ihnen zu helfen. Betroffen sind gemäss einem Artikel des «Tagesanzeiger» über die Studie insbesondere sozioökonomisch schlecht gestellte Jugendliche. Da prosoziales Verhalten im Berufsleben heutzutage ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, kann dies für die Betroffenen langfristig auf ihrem beruflichen Werdegang zu Nachteilen führen. Mehr

Aufruf an Berner Kulturschaffende, auf den Lehrerberuf umzusatteln
Mit einer neuen Idee versucht die Bildungsdirektion des Kantons Bern den akuten Lehrermangel zu bekämpfen. Gegenwärtig sind rund 100 Stellen für Primarlehrpersonen auf dem Stellenportal des Kantons ausgeschrieben. Um diese vielen offenen Stellen besetzen zu können, hat der Kanton diese Woche einen «dringenden Aufruf» an Kulturschaffende veröffentlicht. Darin werden sich dazu aufgefordert, sich zu überlegen, den Lehrerberuf zu ergreifen. Damit will der Kanton gleich zwei Probleme beheben: die prekäre finanzielle Situation vieler Kunstschaffenden in der Pandemie verbessern und gleichzeitig dem Mangel an  Lehrpersonen entgegenwirken. Mehr
Baselbieter Lehrpersonen fordern in einer Umfrage längere Ferien 
Der Lehrerverein Baselland führte vom 10. bis 12. Dezember eine Online-Umfrage bei seinen Mitgliedern zu möglichen Verschärfungen der Corona-Massnahmen durch. Den grössten Zuspruch fand bei den gut 1200 Teilnehmenden eine Verlängerung der Weihnachtsferien im Januar (73 Prozent). Eine Zwei-Drittels-Mehrheit sprach sich auch für eine Priorisierung von Lehrpersonen beim Boostern und das Aufstellen von Luftfiltergeräten aus. Eine temporäre Rückkehr zum Fernunterricht befürworten dagegen nur 26 Prozent. Auch eine inzwischen beschlossene Ausweitung der Maskenpflicht an den Primarschulen lehnt eine Mehrheit der direktbetroffenen Lehrpersonen ab.  Mehr 
...UND DANN AUCH DAS NOCH
Der einstige Pisa-Champion Finnland versinkt zunehmend im Mittelmass
Lange blickte man auch von der Schweiz aus neidisch auf das Bildungswunderland Finnland. Zu Beginn der Covid-Pandemie zählte das Land zu den wenigen Nationen, deren Schulen digital vorbildhaft auf monatelangen Fernunterricht vorbereitet waren. Auch das einst egalitäre Finnland kämpft nun aber im Schulwesen mit zunehmender Ungleichheit. Im Ländervergleich belegt Finnland deshalb, besonders was die Mathematik-Leistungen angeht, längst nicht mehr einen Spitzenplatz. Ein Artikel im «Tagesanzeiger» geht den Gründen nach, weshalb im hohen Norden nicht nur der Unterschied zwischen den besten und schlechtesten Schülerinnen und Schülern immer grösser wird, sondern auch die Unterschiede zwischen den Schulen dramatisch angewachsen sindMehr
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