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Newsletter 7. Januar 2022
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT

Jahreswechsel bringt einige gesetzliche Neuerungen 

Der Jahreswechsel (im Bild eine Feuerwerks-Installation auf dem Theaterplatz) wurde auch an den Schulen stark von der Ungewissheit durch die heranrollende Omikron-Welle geprägt. Im Schatten der dazu nötigen Verschärfung der Schutzmassnahmen sind auf das neue Jahr hin auch einige gesetzliche Neuerungen in Kraft getreten, die längerfristig Auswirkungen auf die Basler Schulen und die Arbeit der Lehrpersonen haben werden. Neben dem Erlass eines neuen
Tagesbetreuungsgesetzes ist auf den 1. Januar beispielsweise auch die Verordnung zu den Tagesstrukturen angepasst worden. Diese regelt das unterrichtsergänzende Betreuungsangebot an den Volksschulen sowie die Kostenbeteiligung der Erziehungsberechtigten in einigen Punkten neu. Lehrpersonen profitieren zudem wie alle Staatsangestellten ab diesem Jahr von verbesserten Anstellungsbedingungen wie etwa einer Verdoppelung des Vaterschaftsurlaubs von 10 auf 20 Tage. 
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Informationsabende zum Schuleintritt können nicht stattfinden
Wie so vieles können die ab nächste Woche geplanten Informationsabende für Eltern, deren Kinder neu in den Kindergarten oder die Primarschule eintreten, corona-bedingt nicht durchgeführt werden. Die Erziehungsberechtigten von neu eintretenden Kindern erhielten von der Volksschuleitung ein entsprechendes Schreiben sowie einen Flyer, der mit QR-Codes direkt auf die Informationen zu Kindergarten und Primarschule auf der Volksschulwebsite verweist. Auf diesen Seiten sind auch kurze Informationsfilme zu finden, in denen Fachleute des ED die wichtigsten Fragen zum Schuleintritt beantworten. Mehr

Aargau übernimmt Vorsitz im Bildungsraum Nordwestschweiz
Die nächsten beiden Jahre wird der Kanton Aargau das Szepter im Bildungsraum Nordwestschweiz übernehmen. Zum Jahreswechsel hat der Aargauer Regierungsrat Alex Hürzeler von der Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind den Vorsitz des Regierungsausschusses übernommen, der die vierkantonale Zusammenarbeit auf Volks-, Mittel- und Berufsschulebene koordiniert. Auch bei der interparlamentarischen Kommission, die als Aufsichtsorgan für die Fachhochschule Nordwestschweiz fungiert, wechselt der Vorsitz vom Kanton Baselland zur Aargauer Grossrätin  Ruth Müri (Grüne, Baden). Mehr

TIPP DER WOCHE
HEKS weitet sein Brückenbau-Angebot auf die ganze Stadt aus
Ziel des Projektsa «Brückenbauer:innen» des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) ist es, wie der Name schon sagt, eine «Brücke» zwischen Lehrpersonen und Eltern zu bauen, damit die Kinder in ihrer Entwicklung und Schullaufbahn bestmöglich unterstützt und begleitet werden. Interkulturelle Vermittlerinnen begleiten und unterstützen dabei fremdsprachige Eltern in ihrer Herkunftssprache bei kulturell oder soziokulturell bedingten Verständigungsproblemen zwischen Familie und Schule. In der Pilotphase bis Ende 2018 war das Angebot begrenzt auf das Gundeli und seit Mitte August 2019 sind die Brückenbauerinnen auch im Kleinbasel im Einsatz. Die positiven Ergebnisse und Rückmeldungen von beiden Seiten haben das HEKS nun dazu bewogen, das Angebot ab Januar 2022 auf ganz Basel auszuweiten. Mehr
Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU

Stellungnahme der Covid Task Force zu Masnahmen an den Schulen
Die Covid Science Task Force des Bundes, «Pädiatrie Schweiz» und «Kinderärzte Schweiz» haben zum Jahreswechsel eine gemeinsame Stellungnahme zu den Massnahmen in Schulen veröffentlicht. Darin äussern sich die Fachleute beispielsweise zur Luftqualität, zu regelmässig wiederholten Tests bei asymptomatischen Kindern oder zum Umgang mit symptomatischen Kindern. Die drei Gremien sind sich einig, dass die Offenhaltung der Schulen das wichtigste Ziel bleibt, um die Unterbrüche der Bildung und der sozialen Kontakte der Kinder zu vermeiden. Angesichts der hohen Ansteckungsfähigkeit der zirkulierenden Varianten sei aber davon auszugehen, dass alle Kinder irgendwann mit dem Virus in Kontakt kommen werden. Mehr

Auch beim Homeschooling gibt es grosse kantonale Unterschiede 
Weil seit kurzem in den meisten Kantonen schon ab dem ersten Schuljahr eine generelle Maskentragepflicht gilt, überlegen sich einige Eltern, ihr Kind selbst zu Hause zu unterrichten. Ein Artikel des «Blick« zeigt am Unterschied zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Zürich exemplarisch auf, wie gross die Unterschiede bei den gesetzlichen Vorgaben für Homeschooling in der Schweiz sind. Während in den meisten Kantonen ein kurzfristiger Umstieg auf Homeschooling daran scheitert, dass eine adäquate pädagogische Ausbildung nachgewiesen werden muss, gilt im Kanton Zürich lediglich eine Meldepflicht, wenn das Unterrichten zu Hause am Küchentisch nicht länger als ein Jahr stattfinden soll. Mehr

Zürich geht bei der Einführung von Unisex-WCs an Schulen voran
In der Stadt Zürich sollen alle Schulhäuser Unisex-WCs erhalten. Damit soll ein Problem für diejenigen Kinder, die die sich keinem bestimmten Geschlecht zugehörig fühlen oder dem anderen als dem ihnen zugewiesenen, gelöst werden. Gemäss einem Artikel der «NZZ am Sonntag» überarbeitet das städtische Immobilienamt derzeit die Raumstandards für alle Schulbauten. Der Stadtrat wird dann Mitte 2022 entscheiden, ob Zürich bei der Einführung geschlechterneutraler Toiletten an Schulen eine Vorreiterinnenrolle in der Schweiz übernehmen will. Bei den Zürcher Gymnasien ist dies schon der Fall: Dort ist schon heute vorgeschrieben, dass bei Neubauten hindernisfreie Toiletten für Menschen jeglicher Geschlechtsidentität zu planen sind. Mehr
«Religionsunterricht wird an der Volksschule an den Rand gedrängt»
Der konfessionelle Religionsunterricht, der lange Zeit selbstverständlicher Teil des Stundenplans
in der Volksschule war, werde mit der Einführung des Lehrplan 21 zunehmend auf die Randstunden verdrängt. Zu diesem Schluss kommt ein Hintergrundsbericht des «St.Galler-Tagblatt» zur Situation des Religionsunterrichts an Schweizer Schulen. Selbst in Kantonen wie Luzern, wo bis zur Einführung des Lehrplan 21 praktisch alle katholischen Kinder den Religionsunterricht besucht haben, ist deshalb ein starker Rückgang zu beobachten. Im Kanton Basel-Stadt hat allerdings gegen diesen nationalen Trend die Zahl der Kinder, die einen ökumenisch organisierten Religionsunterricht besuchen, zuletzt sogar wieder leicht zugenommen. Mehr 
...UND DANN AUCH DAS NOCH
An englischen Schulen wird heutzutage kaum mehr die deutsche Sprache gelernt
Deutsch als Schulfach wird in England offenbar immer unbeliebter. Gemäss einem Bericht von «Spiegel online» ist die Zahl der Deutsch-Lernenden seit der Jahrtausendwende um über 90 Prozent gesunken. Gründe für diesen dramatischen Einbruch auf mittlerweile noch 40'000 Abschlüsse pro Jahr gibt es einige: Zum Einen wurde 2004 die Pflicht, mindestens eine Fremdsprache als Prüfungsfach zu wählen, abgeschafft. Zum anderen gilt es insbesondere in wirtschaftlich schwächeren Gegenden als geradezu elitär, an der Schule freiwillig Deutsch zu lernen. Die als besonders schwierig geltende Sprache wird deshalb zwar noch an 70 Prozent der Privatschulen, aber nur noch an einem Drittel der staatlichen Schulen angeboten.  Mehr
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