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Newsletter 21. Januar 2022
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT

Prozedere beim Testen an Schulen soll vereinfacht werden

Die Modalitäten beim Testen an den Schulen würden angesichts der ansteigen Positivitätsrate bei den Pooltests überprüft. Das erklärte Markus Ledergerber an einer Medienkonferenz des Gesundheits- und Erziehungsdepartements zur aktuellen Corona-Situation in Basel-Stadt: «Wir sind sehr bemüht, die Pooltests aufrecht zu erhalten und gleichzeitig den Prozess weiter zu vereinfachen», sagte der  Leiter des kantonalen Kinder- und Jugend-Gesundheitsdienstes (im Bild links). Angestrebt wird für alle Schulstufen eine Umstellung auf direktes Depooling in Labors. Bis diese Umstellung vollzogen sei, könne das Testen in Schulen an Grenzen stossen und es könnten Änderungen im Rhythmus kurzfristig nötig werden. Departementsvorsteher Conradin Cramer sprach den Schulen ein grosses Lob für die Umsetzung der Corona-Massnahmen aus. Er sei sich bewusst, dass diese besonders bei den jüngeren Schülerinnen und Schüler einen starken Einschnitt in den gewohnten Schulalltag bedeuten, doch: «Die Lehr- und Fachpersonen sowie die Schulleitungen leisten hier einen grossen Einsatz an der Front und beweisen viel Fingerspitzengefühl».  Mehr

«Kinder dürfen nicht für Handlungen ihrer Eltern bestraft werden»
Im Schnitt gebe es pro Klasse etwa einen Fall, bei dem es schwierig ist, die Corona-Massnahmen umzusetzen. Zum Glück liessen sich aber die meisten umstimmen, dass ihr Kind weiter normal zur Schule gehen kann. Das sagt Departementsvorsteher Conradin Cramer in einem Interview mit der BaZ zur Umsetzung der Corona-Massnahmen an den Basler Schulen. Übrig bleiben gemäss Cramer aber ein harter Kern von vielleicht zwei bis drei Fällen pro Schulhaus. Bei Konflikten mit diesen müssten sich Lehrpersonen nicht alles gefallen lassen. Sie können auf die Unterstützung ihres Arbeitgebers zählen, wenn sie sich gegen Genzüberschreitungen wie Angriffe, Beleidigungen und Drohungen zur Wehr setzen. Ziel müsse es aber immer sein, nicht die Kinder für die Handlungen der Eltern zu bestrafen und zu versuchen, möglichst Lösungen zu finden, ohne ein Kind zu stigmatisieren. Mehr
KANTONALE SCHULKONFERENZ KSBS 
Die KSBS engagiert sich in diversen Projekten des ED
Neu nimmt die KSBS in den folgenden Arbeits- und Projektgruppen des Erziehungsdepartements Einsitz: «Integrative Betreuung in den Tagesstrukturen» (Ziel ist ein Konzept für die Sicherstellung der professionellen Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit  besonderem Betreuungsbedarf), «Strategie für den Umgang mit Digitalität an der Volksschule» (Entwicklung didaktischer Leitlinien und Minimalvorgaben für Standorte/Fächer), «Lernen und Prüfen in einer Kultur der Digitalität an den Mittelschulen Basel-Stadt» (gemeinsame Weiterentwicklung des Unterrichts unter digitalen Bedingungen). Zu diesen und anderen Projekten wird periodisch auf der KSBS-Homepage informiert. 
SCHULE UND DIGITALITÄT

FAQs zum edubs-Book und zum Ausbau der Digitalisierung
Haben Sie Fragen zum eduBS-Book oder zum Ausbau der Digitalisierung an den Volksschulen und dem ZBA? Die Antworten, die hier zu finden sind, können da eventuell weiterhelfen. Weitere und offene Fragen können an die rechts auf der Startseite angegeben Kontaktdaten gerichtet werden. 

Online-Kurs zum Produzieren von Lernfilmen 
Lernfilme sind das ideale Format, um in Kürze Zusammenhänge, Abläufe oder komplexe  Problemstellungen in bewegten Bildern zu erklären. In einem Online-Kurs am 2. Februar von 15 bis 16.30 Uhr führen die Kursleitungen des LernFilm-Festivals durch die fünf Schritte zum Erstellen eines eigenen Lernfilms. Mehr

PÄDAGOGISCHES ZENTRUM PZ.BS
In Kursen zu Lerncoaching, herausforderenden Situationen und Selbstwirksamkeit hat es noch freie Plätze 
Im März bietet das PZ.BS drei Kurse an, die Lehrpersonen und ihren Schülerinnen und Schülern Unterstützung in dieser anspruchsvollen Zeit geben können: Lernen Sie in diesen Kursen Werkzeuge kennen, um eine gelingende Lernbegleitung bieten und auch in eingeschränkter Zeit effektive Coaching-Gespräche führen zu können. Erfahren Sie, wie Sie herausfordernden Situationen mit gestärkten zwischenmenschlichen Beziehungen gelassen und wirksam begegnen können oder wie Sie die Selbstwirksamkeit fördern und zurückhaltendere jüngere Kinder in ihrer kindlichen Selbstentwicklung unterstützen können. 
TIPP DER WOCHE
Vergünstigte Schulvorstellungen von aktuellen Kinofilmen in Basel 
Auch in Corona-Zeiten bietet der Verein «Kinokultur in Schulen» für Schulklassen Vorführungen von aktuellen Kinofilmen an. Zusammen mit den Unterrichtsmaterialien sollen sie Schülerinnen und Schüler - selbstverständlich unter Einhaltung der jeweils geltenden Schutzvorschriften - zur Auseinandersetzung mit den Themen der Filme und der Filmkunst generell animieren. In Basel fix geplant sind aktuell beispielsweise Schulvorstellungen des Spielfilms «Stürm - bis wir tot sind oder frei» (2. und 17. Februar) oder von «Captains of Zaatari», einem Dokumentarfilm über das Leben in einem Flüchtlingslager (9. Februar). Im April ist dann im Kultkino Atelier, wo die Filme jeweils um 9.30 Uhr laufen, eine Schulvorführung der Neuverfilumg von Gotthelfs Novelle «Die schwarze Spinne» (im Bild das Filmplakat) angesetzt. Zu allen Filmen im Programm von «Kinokultur in Schulen» können zudem ab circa 50 Personen Spezialverstellungen an einem beliebigen Datum und zu ermässigten Eintrittspreisen organisiert werden. Mehr
Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU

«Praktisch keine Corona-Massnahme bleibt unkommentiert»
Selbst wenn es wie jüngst um die Absage der Wintersportlager ging, höre sie die Jugendlichen selbst eigentlich nie über Schutzmassnahmen wegen Corona schimpfen. Anders sehe das hingegen bei den Eltern aus, sagt die Lehrerin Martina Waltimo in einem Interview mit der BaZ zur aktuellen Situation am Gymnasium am Münsterplatz . Auch an Gymnasien bleibe keine Massnahme, die oft nicht einmal von der Schule selbst beschlossen worden ist, unkommentiert. Für die Lehrpersonen sei es auf die Dauer sehr zermürbend, «fast täglich mit Personen zu tun zu haben, die sich anmassen, besser zu wissen, wie wir uns zu verhalten haben».  Mehr

«Niemand darf im Zeugnis wegen Corona einen Nachteil haben»
Weil viele Kinder wegen Isolation und Quarantäne mehrere Wochen den Unterricht verpasst haben, hat FSS-Präsident Jean-Michel Héritier in einem Telebasel-Interview nicht nur ein spezielles Förderprogramm für diese Kinder, sondern auch Entschärfungen bei den Zeugnisbedingungen gefordert. Diese Forderung komme etwas zu früh, entgegnete darauf ED-Vorsteher Conradin Cramer auf dem Sender. Bei den nun anstehenden Leistungsbeurteilungen werde man aber in begründeten Fällen Sonderregelungen prüfen. Oberster Grundsatz bleibe, dass keine Schülerinnen und kein Schüler einen Nachteil aufgrund der Corona-Pandemie haben darf. Mehr

Ruf nach finanziellen Anreizen für Quereinsteigende im Aargau
Zur Entschärfung des Mangels an Lehrpersonen wird im Kanton Aargau der Vorschlag diskutiert, Quereinsteigende schon während ihrer Ausbildung finanziell zu unterstützen. Dass bei der jetzigen Ausbildung über 30jährige Quereinsteigende im ersten Jahr noch keiner geregelten Arbeit nachgehen können, sei für viele ein Problem, heisst es in einem Vorstoss der SP. Dieser lässt bewusst offen wie die Unterstützung über die heute schon bestehende Möglichkeit von Darlehen hinaus genau ausgestaltet werden soll. Als Vorbild wird aber auf die Ausbildung von angehenden Polizistinnen und Polizisten verwiesen, die schon während ihrer Ausbildungszeit einen Monatslohn von mindestens 4400 Franken erhalten. Mehr
Bei Deutschsprachigen ist die Angst vor Sprachzerfall besonders gross  
Die erste PISA-Studie von 2000 war für die deutschsprachigen Länder vor allem wegen der schlechten Resultate bei den Lesekompetenzen ein Weckruf. Zumindest bei den PISA-Resultaten hat sich dieser aber noch kaum positiv niedergeschlagen. Im deutschsprachigen Raum sei die Angst besonders ausgeprägt, es könne dadurch zum Bruch in der humanistischen Bildungstradition kommen, ist in einer Analyse der NZZ zur Gefahr eines Sprachzerfalls in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu lesen. Hierzulande sei zuletzt etwa mit Initiativen zur Verbannung des Hochdeutschen aus den Kindergärten auf Nebenschauplätzen gekämpft worden, statt die wirklich drängenden Probleme anzugehen, schreibt die NZZ. Mehr 
...UND DANN AUCH DAS NOCH
Auf Deutsch flucht man anal fixierter als in anderen Kulturen
Wenn im deutschsprachigen Raum geflucht wird, fallen Fäkalwörter so oft wie in kaum einer anderen Sprache. Das haben Forscherinnen und Forscher herausgefunden, die sich sprachenübergreifend mit der sogenannten Malediktologie, also der Schimpfwörterforschung beschäftigen. Ein Artikel der Basler Zeitung geht den Gründen nach, weshalb im deutschen Sprachraum der Tabubruch, der für die Wahrnehmung eines Schimpfwortes als solches nötig ist, offenbar viel häufiger mit Anspielungen auf den Fäkalbereich begangen wird. In anderen Kulturen übernehmen viel öfter Beleidigungen von Angehörigen oder sexuelle oder religiöse Grenzüberschreitungen beim Fluchen diese Funktion.  Mehr
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