Newsletter 10. Juni 2022
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT

Tausende von Computer-Tablets sind bereits ausgeliefert worden

Die Digitalisierung an den Basler Schulen läuft auf Hochtouren. Dazu sind bereits alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen sowie sämtliche Volksschul-Lehrpersonen mit sogenannten edubs-Books ausgerüstet worden. Wie diese Tablets altersgerecht eingesetzt werden können, demonstrierten Departementsvorsteher Conradin Cramer und Projektleiter Lukas Kissling an einer Medienkonferenz in der Primarschule St. Johann. Obwohl schon die Klassen im 1. Zyklus edubs-Books bekommen, wird der Unterricht auf dieser Stufe weiterhin grösstenteils analog stattfinden. Im 2. Zyklus nimmt der digitale Anteil mit der Ausstattung jedes Kindes mit einem persönlichen Gerät zu. Und im 3. Zyklus sind dann an den Sekundarschulen komplett digitale Lektionen möglich. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es eine Herausforderung darstellt, bei weltweiten Liefer-Problemen 5500 Geräte für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen geliefert zu bekommen. Trotzdem sieht der Plan vor, im Jahr 2022 rund 2500 weitere Geräte an die Schulen ausliefern zu können. Mehr 

Berufs-, Studien- und Laufbahn-Beratung passt ihr Angebot an
Aufgrund steigender Schülerzahlen und fehlender Ressourcen muss im Berufsinformationszentrum (BIZ) das Angebot anpasst werden. Weiterhin möglich sind b(Kurz-)Beratungen im Schulhaus sowie Elternveranstaltungen im BIZ. Gestrichen werden dagegen Klassenveranstaltungen und -besuche sowie die nur noch vereinzelt nachgefragten kollektiven Kurzberatungen. Dafür besteht neu die Möglichkeit einer Teilnahme am Elternabend in der 3. Klasse. Die Umsetzung wird mit den Fachpersonen Berufliche Orientierung und den Schulleitungen besprochen. Weitere Infos im Fahrplan zur Zusammenarbeit.
Drei Infomärkte zum Übertritt in die Sekundarschule geplant 
Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr finden im November für Familien, deren Kinder vor dem Übertritt in die Sekundarschule stehen, wieder Infomärkte statt. Statt wie letztes Jahr zwei stehen dieses Jahr sogar drei Abende für diese freiwilligen Märkte zur Auswahl, an denen man sich ergänzend zu den Online-Informationen ein Bild von den Sekundarschulen machen kann. Vertrettungen der zehn Standorte sowie die Volksschulleitung werden am 21. November in der Sek Bäumlihof und am 23. und 24. November in der Sek Leonhard vor Ort sein, um Fragen zu beantworten.

Anja Grönvold soll in Basel-Stadt die Berufsbildung stärken

Seit Anfang April leitet Anja Grönvold die Berufsbildung und Berufsintegration im Basler Erziehungsdepartement. Das Schulblatt hat die schweizerisch-norwegische Doppelbürgerin zu einem Gespräch getroffen und stellt sie in seiner neusten Ausgabe vor. Grönvold soll die wichtige Berufsbildung weiter stärken. Es gelte, die Erfolgsgeschichten der Berufsbildung noch besser aufzuzeigen, sagt sie. «Die Berufsbildung ist keine Sackgasse. Im Gegenteil. Mit der Berufslehre sind in der Schweiz ganz tolle Laufbahnen möglich.» Beispiele, wie etwa das der Spitzenköchin Tanja Grandits oder des ehemaligen FCB-Spielers Benjamin Huggel, gebe es dafür ja mehr als genug. Als langjährige Mitarbeiterin der Wirtschaftskammer Baselland kann sie bei ihrer herausfordernden Aufgabe auf viel Erfahrung und ein gutes Netzwerk zurückgreifen. Mehr
 

Gratis-Bewegungssprogramm des Kantons geht in nächste Runde

Was als kurzfristiges Bewegungsangebot im Lockdown begann, ist nun ein fixes Angebot vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement beim Arbeitgeber Basel-Stadt geworden: Für alle Lehr- und Fachpersonen bedeutet das, dass sie (wie alle Staatsangestellten) weiterhin kostenlos an dem Gesundheitsprogramm von VIABZ teilnehmen können. Dieses verfolgt das Ziel, sowohl die körperliche wie auch psychische Gesundheit beim Personal zu fördern. Neben Fitnessangeboten steht jeden Monat auch ein Webinar auf dem Programm, das spannende Einblicke in Gesundheitsthemen bietet. Das nächste (und vor der Sommerferienpause letzte) Webinar findet am 16. Juni über Mittag statt und ist dem Thema gewidmet, wie man es schafft, einen individuellen Trainingsplan und eine effiziente Trainingsroutine zu entwickeln. Mehr

SCHULE UND DIGITALITÄT
Unterrichtsmaterialien zur Einführung der eduBS-Books

Mit dem Übertritt in die 5. Klasse halten schon bald die nächsten Schülerinnen und Schüler ihr persönliches eduBS-Book in den Händen. Zur Einnerung: Für die optimale Einführung dieser Geräte steht den Lehrpersonen wiederum ein interessantes Lernmodul auf ILIAS zur Verfügung. Dieses stellt sowohl interessante Unterrichtsmaterialien als auch wichtige Informationen für einen gelungenen Elternabend zur Beginn der 5. Klasse zur Verfügung. Mehr 

TIPP DER WOCHE

Schulklassen zum Setzen von «Stolpersteinen» gesucht

Der Verein Stolpersteine Schweiz setzt in verschiedenen Schweizer Städte Stolpersteine, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Am Dienstag, 23. August 2022 werden in Basel Steine für Edmée Hirsch-Ditisheim (Spalenring 140), Rebekka Braunschweig-Olesheimer sowie deren Töchter Margot und Johanna Braunschweig (Hegenheimerstrasse 96) und Robert Kehrli (Utengasse 43) gesetzt. Dafür sucht der Verein Schulklassen, die die Geschichte einer Person oder einer Familie behandeln und an der Steinsetzung einen kurzen Beitrag leisten. Interessierte sind gebeten, sich zu melden bei: teambasel@stolpersteine.ch. Mehr

Jugend ohne Hoffnung? Fachleute der UPK geben Tipps 

Kinder und Jugendliche haben besonders unter der Corona-Pandemie gelitten. Und kaum ist diese ein wenig abgeflacht, schürt der Ausbruch des Krieges in der Ukraine Zukunftsängste. Warum Kinder und Jugendliche besonders unter Krisen leiden und welche Rolle die Schule einnimmt, ist das Thema der ersten Veranstaltung in der Reihe «Mensch.Psyche» der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK). An der Veranstaltung, die am 14. Juni ab 19 Uhr sowohl vor Ort in der UPK wie auch im Livestream verfolgt werden kann, beantworten Fachleute Fragen, wie auch Lehrpersonen in schwierigen Situationen Unterstützung leisten können und wann sie Hilfe suchen sollten. Mehr 

Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
Tessin sammelt gute Erfahrungen mit Ausbildungsobligatorium
Seit diesem Schuljahr gilt für Tessiner Jugendliche bis 18 Jahre ein Ausbildungsobligatorium. Dieses soll junge Menschen wieder ins Berufsleben integrieren, die nach der obligatorischen Schulzeit entweder eine Lehre oder weiterführende Schule abbrechen - oder gar nicht erst damit beginnen. In den ersten neun Monaten wurden gemäss einer ersten Zwischenbilanz 1510 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren  kontaktiert, die aufgrund der verfügbaren Informationen keine nachobligatorische Ausbildung nachweisen konnten. Bei 143 Jugendlichen ist der Kanton aktiv geworden, Das entspricht gemäss einer Medienmitteilung den Erwartungen. Für bisher 16 von ihnen konnten die Behörden eine Lösung finden. Mehr 
Ruf nach höheren Anfordeungen an Baselbieter Sekundarschulen
Die Sekundarschulen legen in den Zügen E und P zu wenig Gewicht auf die Kernfächer Deutsch, Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften. So lautet gemäss einem Bericht der bz das Fazit einer Umfrage, die der Lehrerverband Baselland (LVB) unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat. Selbst wer ungenügende Leistungen in den Kernfächern aufweise, könne diese heute mit guten Noten in Fächern wie Sport, Musik oder Hauswirtschaft ausgleichen, kritisiert LVB-Präsident Philipp Loretz. Anders als von der Konferenz der Sek-Schulleitungen und den Gymnasien, die keinen akuten Handlungsbedarf sehen, bekommt der LVB Schützenhilfe aus der Politik: Im Landrat wurden nämlich gleich drei Vorstösse für Verschärfungen lanciert. Mehr
Schweizer Schulen müssen mit mehr Hackerangriffen rechnen
Cyberangriffe hätten in letzter Zeit in allen Bereichen zugenommen - auch das Bildungswesen sei davon nicht ausgenommen: Das gibt die Zürcher Bildungsdirektion in ihrer Reaktion auf eine Hackerattacke an der Kantonsschule Hottingen bekannt, bei dem von einem ausländischen Netzwerkknotenpunkt aus vertrauliche Maturdaten gestohlen worden sind.  Schulen seien in Sachen Informationssicherheit besonders vulnerabel, weil viele Personen Zugriff zu sensiblen Daten haben, warnt die Zürcher Datenschutzbeauftragte in der NZZ. Angesichts der (in den USA bereits zu beobachtenden) Zunahme der Attacken auf Schulen müssten die Sicherheitsmassnahmen dringend verschärft werden, heisst es in dem NZZ-Artikel. Mehr
Lehrpersonenmangel ist in der Schweiz «so krass wie noch nie» 
«Wenn Quereinsteiger Schnellbleichen erhalten, Klassenassistenzen pädagogische Aufgaben ausführen oder gänzlich unqualifizierte Personen eingestellt werden, schwächt dies das Ansehen des Berufs und die Qualität des Unterrichts»: Das sagt LCH-Präsidentin Dagmar Rösler in den Tamedia-Medien zum aktuellen Mangel an Lehrpersonen. Obwohl einige Kantone (im Bild eine Solothurner Kampagne) schon seit Jahren versuchen, Gegensteuer zu geben, ist aufs Ganze gesehen die Situation «so krass wie noch nie». Eine Ausnahme bildet offenbar Basel-Stadt, wo gemäss BaZ-Recherchen momentan nur 17  Stellen an den Volksschulen offen sind. Ein wichtiger Grund für die Misere sind die enormen Lohnunterschiede zwischen den Kantonen. Mehr
...UND DANN AUCH DAS NOCH
Verlust an Konzentrationsfähigkeit ist wie Fettleibigkeit eine gesellschaftliche Epidemie
Der Verlust von Aufmerksamkeit sei «einer der grössten Beutezüge in der Geschichte der Menschheit». Das schreibt der Bestseller-Autor Johann Hari in seinem Buch «Stolen Focus. Why You Can’t Pay Attention». Den Grund für den schleichenden Verlust unserer Konzentrationsfähigkeit ortet Hari nicht nur im ungezügeltem Handykonsum (in den USA wird am Tag im Schnitt nicht weniger als 2000 Mal am Tag aufs Smartphone geschaut) und der intensiven Nutzung von Social Media («Digitales Fast Food»). Für den Autor eine zentrale Rolle spielt auch unsere Fehlernährung. Ein Übermass an Zucker und Kohlenhydraten und unser chronischer Schlafmangel beeinträchtigten unsere Aufmerksamkeit stark. Wie Fettleibigkeit sei der kollektive Verlust an Konzentrationsfähigkeit deshalb mittlerweile zu einer gesellschaftlichen Epidemie geworden. Mehr
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