Newsletter 17. Juni 2022
ERZIEHUNGSDEPARTEMENT

Basler Schulklassen beteiligen sich an J+S-Jubiläums-Choreo

Seit seiner Gründung 1972 ist «Jugend + Sport» (kurz J+S) zum grössten Sportförderprogramm des Bundes herangewachsen. Zum 50-Jahr-Jubiläum von J+S ist am 16. September in der ganzen Schweiz die Präsentation einer Jubiläumschoreographie geplant, die gegenwärtig von Schweizer Schulklassen aller Stufen eingeübt wird. Das Schulblatt hat eine Klasse aus der Primarschule Lysbüchel bei einer Probelektion mit einem Tanzcoach (Bilder links) besucht und berichtet darüber in seiner neusten Ausgabe. Das Sportamt Basel-Stadt hofft, in den nächsten Wochen ausser der Klasse von Sabrina Messmer noch mindestens 40 weitere Klassen dazu gewinnen zu können, an den öffentlichen Aufführungen der speziellen «Basler Version» der Choreo auf der Schützenmatte und dem Messeplatz mitzumachen. Auch nach den Sommerferien ist es für Klassen aller Stufen noch möglich, bei der Jubiläumschoreographie einzusteigen und die Moves einzustudieren. Mehr

Lego-Projekt an der Primar nimmt Anmeldungen entgegen
Seit zwei Jahren bietet die Primarstufe Isaak Iselin ein Lego-Projekt unter dem Motto «Wir bauen unsere eigene Legostadt» für die Primarstufe an (das Schulblatt berichtete). Im letzten Schuljahr wurde das Projekt schon an zahlreichen Kindergärten, Primarschulen und auch Tagestrukturen erfolgreich durchgeführt. Das Projekt steht im Bezug zu den Themen Wohnen, Stadt und Basel und ist im neuen Schuljahr innerhalb der PS für alle Klassenstufen buchbar. Innerhalb der zwei Wochen, die die Lego-Aktion dauert, wird jeweils ein Legocoach für 12 Lektionen das Projekt anleiten. Anmeldung per Mail an Schulleiter pascal.steiger@bs.ch. Mehr
Keine Corona-Anpassung der Schullaufbahnverordnung nötig  
Generelle Massnahmen zum Ausgleich der Nachteile aufgrund der Corona-Schuljahre seien  nicht sinnvoll, findet der Regierungsrat. Er fordert deshalb den Grossen Rat auf, ihm eine Motion für «Lernbrücken für Lernlücken» nur als Anzug zur Prüfung zu überweisen. Die Schulen könnten die Förderressourcen bedarfsgerecht einsetzen und die Schullaufbahnverordnung verfüge bereits über «alle Möglichkeiten, um auf Ausnahmesituationen zu reagieren», schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort. Unbestritten ist, dass die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler genau beobachtet und einzelne Schülerinnen und Schüler gestützt werden müssen. Mehr
KANTONALE SCHULKONFERENZ (KSBS)
Wie weiter mit den Checks? Wiedereinführung einer Lehrmittelkommission? 
An der Juni-Sitzung wird sich der KSBS-Vorstand in 2. Lesung mit dem vom ED vorgelegten Bericht zur Evaluation der Leistungschecks beschäftigen. Die von der KSBS im Jahr 2017 formulierte Position zu den Checks wurde von einer Kommission aktualisiert und dient nun als Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit dem Evaluationsbericht. An der Vorstandssitzung wird auch ein Antrag zur Wiedereinführung einer Lehrmittelkommission behandelt. Die Juni-Sitzung wird online stattfinden – damit reagiert die KSBS auf den Wunsch der Vorstandsmitglieder, neben Präsenzsitzungen vor Ort auch immer wieder Online-Sitzungen durchzuführen, um so die Vorteile beider Sitzungsarten vereinen zu können. Informationen zu den Inhalten der Vorstandssitzungen finden sich jeweils nach den Sitzungen auf der Homepage der KSBS
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM (PZ.BS)
Mobility Drills und High Intensity Interval Training im Schulsport
Interessierte Lehrpersonen können an zwei Mittwochabenden am 14. und 21. September neue Trends aus dem Beweglichkeits- und High Intensity Interval Training «HIIT» für den Sportunterricht kennen lernen. Mehr
Modul Plus Pool beim Brevet der Lebensrettungsgesellschaft
An einem ganztägigen Kurs am Samstag, 17. September, kann im Gartenbad St. Jakob das Wissen im Bereich Rettungsschwimmen mit Schwerpunkt auf Gruppen in unbewachten Schwimmbädern erweitert werden. Mehr 
TIPPS DER WOCHE

Internationaler Wettbewerb für junge Mathe-Genies

«Känguru der Mathematik» ist der weltweit grösste Wettbewerb, mit dem bei Kindern schon früh die Freude an dieser Disziplin gefördert werden soll. Die Idee zu diesem Wettbewerb stammt von Peter O’Holloran, einem Mathelehrer aus Sydney - deshalb der Name Känguru. Seit 2018 gibt es auch in der Schweiz einen Verein, der jeweils im Frühling den internationalen Wettbewerb mit gut sechs Millionen Kindern und Jugendlichen weltweit durchführt. Am Beispiel eines jungen Mathe-Genies aus Spiez wird in einer Reportage der «Berner Zeitung» geschildert, wie es der Wettbewerb schafft, junge Menschen spielerisch zu packen. Mehr

SJW-Lesebox mit Geschichten in ukrainischer Übersetzung

Das Schweizerische Jugendschriftenwerk (besser bekannt unter dem Kürzel SJW) hat angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation Lesematerialien und Lehrmittel aufbereitet, die ukrainische Schülerinnen und Schüler sowohl im Erwerb der deutschen Sprache unterstützen als auch in der Pflege ihrer Erstsprache. Besonders hinzuweisen ist auf eine Lesebox, die elf Geschichten auf Deutsch und Ukrainisch enthält. Das Themenspektrum der Box, die Schulen für einen vergünstigten Preis von 40 Franken beziehen können, reicht vom sorgsamen Umgang mit der Natur über das Kennenlernen anderer Kulturen bis hin zu packenden Geschichten über Freundschaft und Mut. Mehr
Weitere Tipps für Schulen auf dem
MEDIENSCHAU
Soll der Staat den Besuch von Privatschulen finanzieren? 
Eine Recherche der «Wochenzeitung» (WOZ) und der Newsplattform «Bajour» zu den Chancen und Grenzen der integrativen Schulen hat eine Online-Debatte zur Frage der Finanzierung von Privatschulbesuchen durch den Kanton ausgelöst. Aktuell besuchen im Kanton Basel-Stadt nur gerade 14 von über 16'000 Schülerinnen und Schülern der Volksschule eine vom Kanton finanzierte Privatschule. «Bajour» hat betroffene Eltern, Fachleute und Akteure der Bildungspolitik gefragt, ob diese Finanzierung in wenigen Ausnahmefällen reicht oder ob künftig nicht eine freie(re) Schulwahl ermöglicht werden soll. Wenig überraschend gehen die Meinungen dazu diametral auseinander. Mehr
«Eigentlich herrscht gar kein Mangel an Lehrpersonen»
Dass an den Schweizer Schulen der Mangel an Lehrpersonen «so krass wie noch nie ist», ist gegenwärtig ein grosses Thema in den Medien. (vgl. Newsletter vom 10. Juni). Die «NZZ am Sonntag» bereichert die Debatte nun durch einen praxisnahen Erfahrungsbericht einer Quereinsteigerin sowie einen Kommentar unter dem provokativen Titel: «Eigentlich herrscht gar kein Lehrermangel». Das Land zähle so viele ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen wie nie, ist da zu lesen: «Die Zahl der Studierenden an den pädagogischen Hochschulen hat sich innert fünfzehn Jahren mehr als verdoppelt. Das Problem ist: Viele verlassen den Lehrerberuf – der Rest arbeitet vorwiegend Teilzeit». Mehr
Trend zu späteren Einschulung mindert Chancengerechtigkeit
Der Trend zur elterngesteuerten späteren
Einschulung führe zu ungleich langen Bildungsspiessen: Das schreibt ein Zürcher Sekundarlehrer im «Papablog» der Tamedia-Medien. Vor allem bildungsnahe Eltern hätten entdeckt, dass sie ihren Kindern mit einer Verschiebung des ersten Schultages einen Vorteil verschaffen können. Im Kanton Zürich hat sich der Anteil von später eingeschulten Kindern in den letzten zehn Jahren von zwei auf zehn Prozent verfünffacht, während frühere Einschulungen von fünf auf praktisch null Prozent zurückgegangen sind. Weil grosse Altersunterschiede in einer Volksschulklasse sehr viel ausmachen können, fordert er, Gesuche auf spätere Einschulung zurückhaltender zu bewilligen und den Stichtag in den Frühling zurückzuverlegen. Mehr
WhatsApp an Stadtberner Schulen ruft den Datenschutz auf den Plan
Die Datenschutzbeauftragte der Stadt Bern kommt in ihrer Stellungnahme zu einer Anfrage zum Schluss, dass WhatsApp-Chats für Schulzwecke nicht datenschutzkonform nutzbar seien. Selbst die Einwilligung aller Personen einer Chatgruppe reichten datenschützerisch nicht aus, heisst es in einem Bericht des «Bund» zu diesem Thema. Problematisch bei WhatsApp sei insbesondere, dass alle Daten der im Telefonverzeichnis geführten Personen in einem Chat auf einen Server in den USA übermittelt werden. Die kantonale Bildungsdirektion schreibt den Schulen nicht vor, was für Chat-Dienste sie zu verwenden haben. Sie empfiehlt aber, Messengerdienste nur zum Austausch von organisatorischen Informationen und auf keinen Fall für Personendaten zu verwenden. Mehr 
...UND DANN AUCH DAS NOCH
Der «Tour de Suisse» zujubeln obligatorisch!
Als diese Woche die «Tour de Suisse» in Grenchen einen Etappenhalt einschaltete, wurden alle Volksschulklassen des Städtchens aufgeboten, um am Streckenrand zu stehen und bei der Zieleinfahrt für die nötige Stimmung zu sorgen. In zwei von vier Schulkreisen wehrten sich Lehrpersonen und Elternräte mit dem Argument, die Klassen würden nur als Kulisse missbraucht und der pädagogische Nutzen der Aktion sei gleich null, gegen dieses Aufgebot. Das kantonale Volksschulamt brachte diesem Widerstand, bei dem Eltern und Lehrpersonen auf die Unterstützung der Gewerkschaft LSO zählen konnten, kein Verständnis entgegen - und schlug sich gemäss einem Bericht der Solothurner Zeitung auf die Seite der aufbietenden Grenchener Gesamtschulleiterin. Mehr
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